Creality Ender 2 – Einsteigerbericht

Völlig neu im 3D-Thema bin ich nach Weihnachten mit dem Creality Ender 2 gestartet. Da es auf drucktipps3d noch keine Berichte zum Ender 2 gab, hat Stephan mich gebeten, meine Erfahrungen hier einzubringen. Das mache ich gerne, jedoch ohne dabei das X. Review oder Unboxing zu versuchen.

Für die von Gearbest aufgerufenen 136 Euro macht der Ender 2 beim Zusammenbau und nach der ersten Woche der Nutzung einen insgesamt sehr wertigen und durchdachten Eindruck. Ich habe eine Menge Freude an der kleinen Maschine.

Leider wurde er nicht mehr mit einem vollgekapselten Netzteil geliefert.

Unboxings und Komplett-Reviews

Beide gibt es bereits reichlich und sehr gut im WWW. Ich empfehle auf youtube nach „Ender 2“ zu suchen und z.B. die Videos von 3D Maker Noob, Nerys, Nexy Tech und Rics_3D zu schauen. Die Einsichten dort wiederhole ich hier nicht, sondern beschränke mich auf Punkte, die mir besonders aufgefallen sind.

Kaufentscheidung

Eingentlich hatte ich den Ender 2 nur zur Überbrückung der Wartezeit auf den Tevo Tornado über einen schnelleren Versandweg bei Gearbest bestellt. Ein zweiter Printer würde mittelfristig ohnehin nicht schaden.

Unter den kleinen Druckern fiel die Wahl auf den Ender 2 aufgrund seines geringen Preises, der geringen Größe und des offenbar sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses. Dazu kommt, dass er als ‚halber CR10‘ im Betrieb sinnvolle Vergleichsmöglichkeiten mit dem Tornado verspricht.

Lieferung

Geliefert wurde von ein Ender 2 von Hebei Donggua Precision Co LTD ohne „Hictop“-Aufschrift, dafür mit „Creality“-Schriftzügen auf den Steppern und einem „Ender“-Schriftzug auf der Hotend-Abdeckung, also wohl ein „origial“ Creality Ender 2.

Zusammenbau

Beim Zusammenbau habe ich mich am Video „How to built the DIY 3D Printer ENDER-2 | Official movie“ von Creality orientiert. Es zeigt den kompletten Aufbau mit englischen Untertiteln ohne Sprache. Zusätzlich habe ich mich an die oben genannten Videos erinnert. Es liegt ein grober Bauplan bei, und auf der SD-Card sind weitere Anleitungen und Videos enthalten. Es lohnt sie duchzusehen.

Netzteil

Leider liegt diesem Ender 2 nicht mehr ein gekapseltes Notebook-Netzteil bei, sondern eines, das eher für den Einbau in Geräte geeignet ist. Mit Notebook-Netzteil wäre der Bausatz möglicherweise etwas für Jugendliche. Hier muss sich jeder selbst informieren und entscheiden, ob er einen solchen Bausatz kauft, wie er die Sicherheit bewertet und wie er ihn zusammenbaut. Ich selbst bin auf eigenes Risiko wie im Folgenden beschrieben vorgegangen, muss aber dringend davon abraten dies nachzumachen. Arbeiten an Netzspannung gehören in die Hände von Fachleuten und können lebensgefährlich sein.

Das Netzteil „Sompom S-250-12“ liefert  250 Watt bei 12 Volt und wird durch einen nach außen blasenden Lüfter (nominell 14V, 60x15mm) gekühlt. Es wird nicht mehr als handwarm, auch dort, wo Leitungshalbleiter das Gehäuse als Kühlblech nutzen.

Die Kabelanschlüsse am Netzteil sind solide und transparent abgedeckt. Die schwarze Kappe für die zusätzliche Abdeckung der Anschlussleiste ist eine gute Idee, sie verdeckt aber die einzige Ansaugöffnung für die Kühlluft, so dass ich den Drucker ohne die Kappe betrieben habe. Ich behalte die Kabelanschlüsse auch deshalb lieber im Blick, weil die Kappe keine Zugentlastung hat.

Die Anschlusskabel sind sauber verzinnt und dann mit gecrimpten Kabelschuhen versehen. Ich plane, neue Kabelschuhe ohne Verzinnung aufzucrimpen.

Nach Öffnen des Netzteils (Achtung: Garantieverlust!) und bei genauem Hinsehen stießen drei Drähte der Platinen-Unterseite gegen die Isolierfolie auf dem Bodenblech. Das muss kein Problem sein, aber sollte ein Draht aber die Folie durchbohren, könnte ein Kurzschluss entstehen. Ich habe das Netzteil zerlegt und die Drähte abgeknipst. Für den Zusammenbau benötigte ich neue Wärmeleitpaste für die an das Gehäuse geklemmten Halbleiter.

Zusätzlich betreibe ich das Netzteil hinter einem FI-Schalter zum Zwischenstecken (ganz oben im Bild der Einleitung), der auch gleich Aus- und Einschalter mitbringt. Selbstverständlich werde ich den Ender nur beaufsichtigt betreiben.

Mittelfristig werde ich wohl den recht lauten Lüfter tauschen.

Vielleicht ersetze ich das Netzteil durch ein für den deutschen Markt freigegebenes PC-Netzteil.

Elektronikbox

In der Brainbox steckt eine sauber produzierte Platine.

Drei zweipolige Anschlüsse sind ungenutzt, so dass Erweiterungen wie ein Bauteil-Lüfter grundsätzlich möglich sein sollten.

Die Kabelenden von Heatbed und Hotend sind sauber verzinnt und verschraubt.

Die Querschnitte der Heatbed und Hotend-Anschlüsse auf dem Board erscheinen allerdings schwach. Hier werde ich ab und an überprüfen, ob sich Überlastungsspuren zeigen, oder gleich ein Mosfet-Modul einbauen.

Die Box wird von einem nach innen blasenden Lüfter („Creality“, 12V, 40x10mm) gekühlt.

Auf der Seite befindet sich ein Loch für den ehemaligen Netzteilanschluss, vorne eine Öffnung für Micro-USB-Buchse und Micro-SD-Kartenslot. Dieses ist wegen der relativ engen Öffnung schwer zu erreichen. Zum Herausziehen der SD-Karte benutze ich eine Pinzette. Ein SD-Card-Extender ist bestellt.

Das Display ist funktional und gut ablesbar, hat aber ein paar unnötige Kratzer. Auch die Kabel der Brainbox haben keine Zugentlastung, so dass man beim Zusammenstecken des Druckers vorsichtig sein sollte.

Hot end

Die solide Blechabdeckung ist etwas eng für die dicken Kabel des Heizpatrone, so dass das Hotend etwas schiefgedrückt wurde. Dies ist wahrscheinlich für die Druckqualität unerheblich und ließ sich zudem leicht geraderücken.

Der Bowdenschlauch sitzt fest im Hotend, und auch nach den ersten Drucken scheint er am Platz zu bleiben. Eine Edding- oder Tape-Markierung am Bownden hilft, dies im Auge zu behalten.

Der Heatblock scheint mit zwei Schrauben in den Kühlkörper geschraubt zu sein, dann isoliert.

Der Thermosensor ist mit einer Schraube gesichert.

Das Hotend wird von einem Lüfter („NMB“, 12V, 40×10 mm) gekühlt.

Es gibt keinen Bauteilekühler. An der rechten Wand der Blechabdeckung sind aber Gewinde geschnitten. Ich habe mit einem separat aufgestellten PC-Lüfter recht gute Ergebnisse erzielt. Ein Bauteile-Lüfter-Mod werde ich aber sicher ausprobieren.

Das Hotend heizt von 20°C auf 200°C in etwa 1:30 Minuten auf.

Mechanik

Die Mechanik ist für den aufgerufenen Preis die reine Freude. Die Profile sind sauber zugeschnitten, alles passt. Auch die häufig kritisierten Schrauben waren völlig in Ordnung. Einige zusätzliche Ersatzschrauben liegen bei. Bei der Prüfung der vorhandenen Verschraubungen sind mir keine losen aufgefallen, bis auf die Befestigung der Messingbuchse im X-Modul für die Z-Spindel.

Beim Anschrauben des Vertikalprofils kann man gleich darauf achten, dass es links bündig mit dem Querprofil ist, dann passt die Platte für den Z-Endschalter später gleich perfekt.

Die Laufrollen des Y-Schlittens waren schon ziemlich gut eingestellt. Das Einzelrad habe ich etwas fester angezogen und mit der Excentermutter feinjustiert.

Der Z-Motor wird mit einer Spritzguss-Leiste montiert. Da der Motor unten auf der Grundplatte aufsteht, entsteht dennoch eine völlig stabile Verbindung. Die Z-Muffe ist sauber mit einer Madenschraube auf der Abflachung der Welle montiert.

Die Spindel ist gut gefettet, fluchtet sauber mit der Z-Muffe und lässt sich spannungsfrei montieren.

Die Rollenführung des X-Moduls läuft perfekt auf der Z-Säule. Sie hat allerdings auch keine Exzentermutter zur Feinjustierung. Da die Schwerkraft aber immer für einen strammen Lauf zweier Rollen sorgt, sollte das kein Problem sein.

 

Das X-Profil habe ich zunächst provisorisch montiert, dann das X-Modul auf die Säule geschoben und das X-Profil so gut es geht winklig zur Z-Säule ausgerichtet und festgezogen.

Heatbed

Der Anschlusssockel ist sauber verlötet. Dennoch werde ich die Heatbed-Verkabelung im Auge behalten. Bei 110 Watt fließen 9,2 A und bei schlechten Kontakten oder schadhaften Kabeln könnte es im Laufe des Betriebs anfangen zu kokeln.

Das Heatbed heizt von 20°C auf 50°C in etwa einer Minute auf.

Das Heatbed ist perfekt plan, auch nach Aufkleben der Beschichtung. Man erkennt das unter dem Lineal durch die transparente obere Schicht des Druckbetts völlig gleichmäßig durchscheinende Licht.

Die Druckmatte ist extrem robust- weit robuster z.B. gegen Schaber-Schrammen als die Matte des Tornados.

Dem Drucker liegt ein Klebestift bei. Meine Drucke haben aber bisher alle ohne gehalten.

Extruder

Der Extruder ist ein offenes Modell. Der Rollendruck ist nicht einstellbar. Das Filament berührt die Spindel. Dies ist für den Anfang unkritisch. Aber die Spindel ist ab Werk gut gefettet, und auf Dauer ist ein selbstgedrucktes Bauteil hilfreich, das für etwas Abstand sorgt, oder ein Stück PTFE-Schlauch.

Für eine erste Messung des Vorschubs habe ich den Bowden-Schlauch am Hotend abgezogen und das Filament bündig zum Schlauchende abgeschnitten, dann den Extruder 50 mm vorschieben lassen. Die tatsächliche Länge des herausgeschobenen Filaments waren 48,14 mm, also 96,28% des Nominalwertes. Die eingestellten 93 E-Steps sind demnach auf 96,6 E-Steps zu ändern. Da mein Test Filament aber 1,78 mm dick war, also 3,5% größeren Querschnitt hat, hoben sich die Effekte ziemlich genau auf und ich habe zunächst einmal ohne Nachkalibrierung gedruckt.

SD-Card

Es liegt eine 8 GB micro-SD-Karte mit Anleitungen, Treibern, Configurations-Parametern und einer alten Version von Cura bei.

Leider enthielt die SD-Card in meiner Lieferung einen Trojaner in der LaserGrave.exe aus der LaserGrave.rar. Also besser gleich zu Beginn mit einer aktuellen Virensoftware scannen!

Erste Drucke

Das Einleitungsbild ganz oben zeigt mein fliegendes Setup für die ersten Drucke.

Den Filamenthalter habe ich nicht oben auf die Z-Säule, sondern provisorisch auf ein Stück Abfallholz geschraubt, so dass das Filament auf etwas gleicher Höhe in den Extruder läuft.

Ich habe von Beginn an mit der Cura-Version 3.1 gearbeitet. Nach einigen Fehlvesuchen mit der mitgelieferten ENDER-2.ini für CURA bin ich auf den in Cura vorhandenen Drucker Creality CR-10 umgestiegen und habe dort die Maße des Druckraums angepasst.

In der Ender-2.ini hatten rückblickend sehr hohe Werte für die Retraction und Retraction-Geschwindigkeit für Probleme gesorgt.

Meine ersten Druckversuche habe ich mit dem PLA von „Das Filament“ in der Farbe Feuerrot gemacht.

Nach etwas 15 Drucken von Kalibrierungswürfeln und Benchys lief mit vielen Tipps aus dem Forum dann das abgebildete Benchy mit 0.15 mm Layer-Höhe, also „low quality“ vom Stapel.
Vielen Dank an Stephan und Uwe!

Nachzuvollziehen ist die Reise im Forum:

Für die ersten Schritte:

Ender 2- erste Kalibrierungswürfel

Für das Benchy:

Ender 2 – Benchy-Drucke plötzlich ohne Filament

Und das Cura-Profil, nur mit 16mm Layer-Height:

Ender2_CuraProfile_PLA

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Update 28.01.2018

Heizbettstrom und Mosfet:

 

Inzwischen sind bei mir Mosfet-Module eingetroffen, und ich habe eines provisorisch am Ender2 angebaut. Das Zangenamperemeter zeigt Ströme um die 8 A. Das Bett heizt demnach mit etwa 100 W. Wenn Ihr Euch auch ein Zangenamperemeter anschaffen wollt, achtet darauf, dass es auch DC-Ströme messen kann.

Für den Anschluss am Netzteil habe ich ein Paar Litzen aus der Elektroabteilung mit Kabelschulen versehen. Beim Anschluss ans Mosfet-Modul ist auf die Polung zu achten! Das Heizbettkabel wird einfach vom Brainboard auf das Mosfet-Modul umgeklemmt. Ich habe die verzinnten Enden entfernt und Aderendhülsen spendiert. Vom Heizbettanschluss des Brainboards ist eine Zwillingslitze, die jetzt ja nur noch einen kleinen Steuerstrom tragen muss, per Deltron-Stecker auf das Mosfet-Modul gesteckt. Bei diesem Modul ist die Polung dabei egal, weil im Modul ein Brückengleichrichter nachgeschaltet ist.

Der relativ große Kühlkörper des Mosfet-Moduls bleibt beim Aufheizen und im Betrieb kalt.

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02.01.2018 – Edit Peter_O: Text und Foto zur Ausrichtung des X-Profils geändert, Passagen zu Extrudervorschub und Aufheizzeiten ergänzt.
08.01.2018 – Edit Peter_O: Kleine redaktionelle Änderungen
26.01.2018 – Edit Peter_O: Cura Profil ergänzt
28.01.2018 – Update Peter_O: Mosfet
13.02.2018 – Edit Peter_O: Hinweis von Heinz: Die SD-Card ist nur 8 GB groß, nicht 16


Bezugsquelle & Coupon Code

findet Ihr hier.

78 Kommentare

  • Habe bei schnellen Infill Drucken immer das Extruder klackern, erst wenn ich den Speed zurückstelle, hört es ein wenig auf. Was kann man da machen?

    • Infill wird ja oft schneller gedruckt als der Rest.. Ist es einfach nur zu schnell? Wenn man schneller druckt, muss meistens auch die Temperatur ein bissl hoch. Bei Extruder klackern ist auch mal ein ColdPull oder 2 ganz sinnvoll, vielleicht ist ja etwas in der Düse.

  • Hallo, gibt es irgendeine Möglichkeit die json Datei mit dem neuen Cura zu importieren ?
    Gruß Ben

  • Ich habe jetzt den ender 2
    das leveln macht mich irre
    wenn zwei punkte einigermassen gut aussehen dann ist das bett am dritten punkt nicht gerade
    wenn ich es verändere dann sind zwei andere punkte gerade aber der dritte wieder nicht
    jetzt standen wir 4 stunden zu dritt um den drucker und jeder durfte sich ausprobieren aber keiner schafft diesen mist drei-punkt-level-dings gerade hinzubekommen
    ihr erzaehlt immer leveln ist so wichtig aber keiner erkläart mal wie man das macht mit drei schrauben wo man an eine nicht mal richtig rankommt
    so ein blödes mistding aber auch

    • Na wenigstens geht es mal um 3D-Drucker. Hatte schon Angst…
      Das das Ausrichten des Druckbetts eine wichtige Angelegenheit ist läßt sich nicht bestreiten. Stephan schwört auf 3Punkt Leveln. Aber ich bin der Ansicht, es ist einfach eine Frage der Größe des Druckbetts. Stimmt! Wir haben noch keinen Beitrag dazu geschrieben aber im Forum beantworten wir die Frage mindestens einmal die Woche. Wenn man sich das Druckbett vereinfacht als einen Balken vorstellt und die Auflagepunkte nicht außen sondern innen liegen sehen wir das Prinzip einer Wippe. Drehe ich eine Seite nach unten bewegt sich über den Drehpunkt die andere Seite nach oben. Mit einer Fläche statt einem Balken und 3 Punkten wird die Sache nicht einfacher und das Ausrichten ist bestimmt keine Sache vom 5min. Beginne zunächst an den 3 Punkten auszurichten bevor Du den Rest vom Bett prüfst. Es genügt nicht mal schnell an allen 3 Schrauben zu drehen. Hinzu kommen oft noch ein unebenes Druckbett und unterschiedliche Druckauflagen welche verschiedene Abstände benötigen. Einige meinen auch, mit automatischem Bettlevel dem Problem zu entgehen. Ein schiefes Druckbett bleibt ein schiefes Druckbett und muß ausgerichtet werden. Also nicht verzweifeln! Tapfer bleiben und nicht die Geduld verlieren. Du schaffst das schon!

    • Hallo Biene,

      ich erreiche sehr gute Ergebnisse beim Leveln und das mit etwas Übung inzwischen in wenigen Minuten.
      Problem ist, dass die FW auf 4 Punkte (+Mitte) ausgelegt ist.

      Ignorier also die vorgegebene Reihenfolge jeweils durch Drücken von“next“.
      Da die rechten beiden Schrauben in Flucht stehen richte erst diese beiden aus. Hier fährt der Druckkopf auch ziemlich genau über die Schraube – der von Uwe R beschriebene „Wippeneffekt“ ist hierbei zumindest sehr abgeschwächt.
      Das kann mehrere Durchgänge dauern (später beim „Nachleveln“ gehts meist nach einem Durchgang), wobei Du die linken Punkte und die Mitte ignorierst, bis diese Achse optimal ausgerichtet ist.
      Erst jetzt gehst Du die linke Seite an. Wenn die eingestellt ist (ist ja nur eine Schraube), kann es sein, dass Du wegen dem Wippeneffekt jetzt die rechte Seite jetzt etwas nachstellen musst. Das ist aber wenig und sollte für beide rechten Schrauben gleich sein, also z.B. je eine Vierteldrehung rechts.

      Die Mittelposition sollte sowieso nur als Kontrolle gesehen werden. Wenn diese (noch) nicht passt, gehe nochmals die o.g. Reihenfolge durch aber drehe nicht in der Mittelposition an den Schrauben rum.

      PS: Mathematisch wird eine gerade Ebene ja tatsächlich durch nur 3 Punkte im Raum definiert, das ist also eigentlich die „richtige“ Art, eine Fläche auszurichten. Mit einem vierten Punkt (=Stellschraube) würde man diese Ebene ja krümmen. Vorausgesetzt, das Bett selbst ist nicht verzogen/gebogen, macht eine vierte Schraube m.E. eher Probleme. Gut das werde ich gleich sehen, wenn ich gleich meinen CR-10 das erste mal ausrichte 😉

      • Mit einem vierten Punkt (=Stellschraube) würde man diese Ebene ja krümmen. Vorausgesetzt, das Bett selbst ist nicht verzogen/gebogen, macht eine vierte Schraube m.E. eher Probleme.

        Genau so sehe ich das auch. 3 Schrauben ist gut (2 und ein fix gelagerter Punkt reicht übrigens auch – der Sigma machts so) und 4 ist eine zuviel.

      • Ich hoffe, Biene hat nicht 3Monate auf die Antwort gewartet. Wenn die großen Druckbetten steif genug und eben währen würde das sicher mit 3 Schrauben funktionieren. Leider sind sie es aber nicht und manch einer würde sich schon an kleineren Druckern wie dem Ender-3 noch eine 5. Schraube für die Mitte wünschen. Am liebsten zum Drücken. Stimmt’s Stephan?

  • Hi, habe den Ender 2 nun auch schon ne Woche. Ich hatte das selbe Problem mit dem Extruder. Immer dieses klacken, da ist der ganze Motor zurückgesprungen. Es kam also kein Filament nach. Meine ersten Benchy Boote sahen genau so aus wie Peters.
    Nun hab ich das Profil runtergeladen und ein Benchy Boot gedruckt, recht ordentlich wären da nicht diese Fäden. Was muss ich in Cura 3.1 umstellen damit er sauberer druckt. Das mit dem Filament scheint nun behoben zu sein. Danke

    • Hallo Herbert, mit welcher Temperatur druckst Du denn jetzt? Welches Filament verwendest Du?
      (Mach doch ein Thema im Benchy-Subforum auf: http://drucktipps3d.de/forum/?view=forum&id=8)
      Da kannst Du dann auch Fotos einstellen.

      • Verwende PLA+ Schwarz und ein oranges von ICE. Hatte aber mit beiden das Problem, dass der Feeder immer zurückgesprungen ist.
        Temperatur liegt meistens bei 200-205 und 50-55.

        Gibts für den Ender 2 sonst noch irgendwelche CURA Profile?

        • Meine stehen oben im Blog.

          Wenn Du jetzt mit Stinging kämpfst, musst Du mit der Retraction-Distance und -Speed spielen. Wie gesagt, mach mal ein Thema im Forum auf. Fotos helfen weiter.

          • Ist damit die Düsenschalter Rückzugsgeschwindigkeit gemeint? Hab alles auf Deutsch eingestellt. Die ist bei mir auf 20 eingestellt.

            • Einzugsabstand, Einzugsgeschwindigkeit.
              Herbert, ein solcher Dialog gehört ins Forum. Mache BITTE ein Thema auf!
              (3. und letzte Aufforderung. 🙂 )

  • Hi,

    hab mir auch mal einen Ender 2 bestellt.
    Nur das Netzteil macht mir Sorgen. Meint ihr, man kann jetzt kein XBox360 Netzteil mehr anschließen? Oder ist dies immer noch weiterhin möglich? Fände das nämlich günstig und wollte nach dieser Anleitung vorgehen.

    http://www.crforums.com/showthread.php/32-Using-the-Xbox-360-power-supply-for-the-Creality-Ender-2

    Gruß
    Since

    • Günstig ist mit Sicherheit das vorhandene Netzteil zu verwenden. Zum Ender muß es zuvor ein deutlich schwächeres Netzteil gegeben haben was wohl der Grund für den Austausch war. Ich glaub nicht, daß noch die Notwendigkeit besteht. Ich hab auch keine Ahnung was das XBox Netzteil bringt und ob die Querschnitte der Zuleitung ausreichen.

    • Moin Since, willkommen!

      Die XBox-Netzteile scheint es mit verschiedenen Leistungen zu geben. Wenn es eine 150W-Version ist, wird es knapp. Das Enderheatbed zieht 110 Watt, dazu 30 oder 40 Watt für das Hotend und dann noch das Brainboard und die Motoren. Ein 150-Watt-Netzteil wäre also schon etwas über Limit. Eine X-Box zieht die Leistung ja nur unter seltener Spitzenlast. Ein Ender regelmäßig und über viele Stunden. Wenn Du ein anderes Netzteil kaufen möchtest, dann würde ich ein PC-Netzteil wählen, das ausreichende Leistung hat. Das erfordert dann aber etwas mehr Umbauaufwand und ist nicht so schön.

      Auch hier wieder der obligatorische Hinweis: Arbeiten an Geräten mit Netzspannung sind Fachleuten vorbehalten. Für den Laien besteht Lebensgefahr. Auch bei 12V können hohe Ströme bei unsachgemäßer Ausführung Brände auslösen.

      • Danke für eure Antworten. Dachte, das Netzteil wäre dann halt schön leise. Muss den Drucker ja erst mal bekommen. Schade, dass man jetzt nicht wirklich viel zu diesem Drucker findet.

        Gruß
        Since

        • Na, immerhin unterhalten wir uns hier ja unter einem länglichen Blogbeitrag zum Ender. 🙂
          Dazu habe ich meine Versuche zur Bauteilekühlung hier online gestellt.
          Such mal unter youtube nach „nerys ender 2“.
          Es könnte sein, dass man vom Ender nicht so viel hört, weil er, so wie er ist, sehr gut funktioniert. Es ist kein A8, der eigene Foren braucht, bevor er auf eine akzeptable Performance hingebastelt ist.
          Aber wenn man will, kann man auch mit dem Ender basteln. Fast alles, was für den CR10 disktiert wird, gilt ja auch für ihn.
          Meiner ist inzwischen im „Frankenstein“-Mode auf dem Weg zum komplett eingehausten „Labordrucker“.

      • Hallo Since wieso findet man nicht viel zum Ender 2? Ich hab das Gefühl, es handelt sich um einen der am meisten diskutierten Drucker im Netz. Unzählige Tests und Bewertungen und auf Thingiverse jede Menge Umbauanregungen. Den Netzteillüfter würde ich mir zunächst mal anhören und bei Bedarf wechseln. Das es so emotionslos am Drucker hängt ist beim X-Box Netzteil nicht anders und Peter ist auch schon am Basteln.

        • Hi,

          das man gar nix zum Ender findet war ja auch nicht so gemeint. Bei YouTube hab ich dass Gefühl dass es 700 unboxing Videos gibt. 🙂
          Will ja erst mal hoffen, dass der überhaupt kommt. Und dann nur so testen. Nen eigenes Forum würde ich schon schön finden. Meistens gibt es ja nur A8 und den Anycubic i3 Mega.
          Kann man eigentlich auch ein Auto Leveling wie beim CR10 da einbauen? Die Merlin Firmware gibt es ja dafür. Kann man irgendwo was über diese Firmware lesen für den Ender 2?

          Gruß
          Since

        • Hab ich was verpaßt? Autoleveling am CR-10? Nicht ab Werk! Persönlich bin ich kein großer Fan von „elektroautomatisch“. Ein gut von Hand geleveltes Druckbett ist immer noch das Zuverlässigste. Im Netz und auf Thingiverse gibt es aber Umbauten. Ein eigenes Forum für einen Drucker finde ich langweilig. Die Anregungen von anderen Druckern befruchten und wenn die Produktion des Druckers ausläuft machen wir das Forum dicht? Mit Firmware kenn ich mich nicht aus und kann Dir nicht sagen ob und wie die Firmware am Ender2 geändert werden kann. Lieferzeiten aus China sind ein extra Thema. Etwas Geduld ist ganz hilfreich. Ich warte auch zur Zeit auf einen Drucker. Der CR-10 hat 10Tage und der X5S reichlich einen Monat gebraucht. In dem Rahmen sollte sich auch die Lieferzeit des Ender2 bewegen. Und bevor Du den großen Umbau planst lern ihn erstmal kennen. Möglicher Weise möchtest Du ihn dann garnicht mehr umbauen.

          • Hi,

            ich Knall da dann ne neue Marlin Software drauf. Hab nicht in China bestellt. Hab in den USA geordert da ich in Florida bin. Es gibt ja von allem nen Unterbereich in nem Forum. Hatte mich wohl falsch ausgedrückt. Werd erst mal warten bis der da ist.

            Gruß
            Since

  • Hallo zusammen,
    habe seit ner guten Woche auch einen Ender-2, habe ihn hier in DE gekauft war halt ein wenig teurer als von GB 149€.

    Bin jetzt erst dazu gekommen ihn auszuprobieren, hatte die Katze versucht zu drucken……..erfolg negativ, weiss jetzt nicht was ich noch machen muss das er richtig funktioniert. Als Filament habe ich das PLA von Renkforce in Schwarz.
    Gibt es erfahrungen mit dem Renkforce Filament ???

    • Die Katze auf der SD-Karte ist oft schon kaputt auf der SD-Karte. Das ist inzwischen ein running Gag mit Creality. Am Besten postest Du mal Fotos von Deinen gescheiterten Drucken im Forum, dann können wir dir gezielt weiter helfen.

      Das Renkforce PLA war bei mir im Test in Ordnung, aber das muss nix heissen

    • Hallo roady! Glückwunsch zum neuen Drucker. Kann mich nur Stephan anschließen. Ich glaub nicht, daß es am Filament liegt. Leider bekommen wir mehrfach die Woche Fragen nach dem Muster: Druck missglückt was mach ich falsch? Ihr erwartet von uns eine präzise Antwort also gebt uns bitte auch paar Infos um uns ein Bild vom Problem machen zu können.

  • Hi, bin seit heute auch stolzer Besitzer eines Ender 2. Leider ist die SD-Karte nicht lesbar. Wo kann man denn den Inhalt herunterladen?
    Danke im Voraus

    • Das wird ganz schwierig! Wenn Du des Chinesisch mächtig bist findest Du was unter http://www.cxsw3d.com/. Eigentlich brauchst Du den Kram nicht. Hol Dir Cura in der aktuellen Version bei Ultimaker und die Druckereinstellungen von unserer Downloadseite. Der Inhalt des Speichers ist im besten Fall veraltet.

    • Gelöst. Ich habe mit Alang gemailt.

      Ich schließe mich Uwe an: Gleich Cura von Ultimaker in der aktuellen Version runterladen, das CR10-Profil dort verwenden und nur auf den kleinen Bauraum anpassen. Habe ich auch so gemacht.

  • Hallo Peter,
    ich bin seit heute Besitzer eines Ender 2 und sammle gerade Info’s bevor es an das Zusammenbauen geht.

    Ich hab meinen auch bei Gearbest bestellt und nach 4 Wochen ist er heute, sauber verpackt, geliefert worden.

    Deine Anmerkung bezüglich Trojaner habe ich gleich geprüft.
    Ergebnis: Laut meinem TrendMicro-Virenscanner sind die Dateien sauber. Vermutlich brauch ich die aber gar nicht, da die Dateien LaserGrave.exe und LaserGrave.rar im Verzeichnis Ender-4 vorhanden sind.
    Allerdings ist es keine 16GB sondern „nur“ eine 8GB-Karte dabei.

    Mal schauen ob ich heute abend noch den ersten Testdruck hinbekomme.

    Dir besten Dank für den Bericht hier.

    Gruß
    Heinz

    • Glückwunsch Heinz und viel Spaß damit.
      Da ich den Ender2 nicht habe kann ich nicht prüfen was da auf der Karte liegt aber bei meinem CR-10 (auch von Creality3D) brachte schon die Übersetzungssoftware beim Übersetzen der Dateinamen so vertrauenserweckende Dateinamen wie gecrackte Version oder nicht vertrauenswürdig… Ich hab es vorgezogen nicht die beigelegte Software zu verwenden sondern das als Freeware verfügbare Original aus dem Netz zu verwenden. Ob der Virenscanner nun Fehlalarm auslöst oder irgend etwas dabei übersieht ist an der Stelle völlig nebensächlich. Die beigelegte Cura-Version ist total veraltet. Die Druckereinstellungen findest Du in dieser (http://drucktipps3d.de/wp-content/uploads/asgarosforum/1398/creality_ender2.def_.zip) Datei.

      • Morgen Uwe,

        genau so werd ich es machen, aktuelle Version von der Cura-Seite.
        Danke auch für den Link zu der Definitionsdatei.

        Gruß Heinz

    • Moin Heinz,

      Ein weiterer Ender in der Community, feine Sache!

      Laß Dir Zeit beim Zusammenbau und genieße es, wenn Du auch eine Schrauberseele in Dir hast. Auf einen Tag mehr oder weniger kommt es doch nicht an. Die Zeit, an Drucken herumzupfriemeln, ist dann noch lang genug.

      Solange das Baumaß des Enders ausreicht – und es reicht für ganz schön viel Zeug – braucht man nicht mehr Drucker. Ich finde ihn immer noch klasse und bastel grade an der Kühlung herum, ohne dass das bisher wirklich besser ist, als die Werkslösung.

      Ich habe mir auch das Cura von Ultimaker heruntergeladen und nicht die beigelegte Software verwendet.

      • Schönen guten Morgen Peter,

        was soll ich sagen, hat alles super funktioniert. Ok, der Zusammenbau ist nicht so schwer für einen fast 60jährigen Maschinenbauer ;-). Eine besser detailierte Anleitung, mit Hinweisen zum Nachjustieren der Achsen, würde sicher dem ein oder anderen Käufer helfen.

        Bei mir war die Messingbuchse im X-Modul für die Z-Spindel fest angezogen. Dadurch wurde die Spindel verkantet und konnte nur sehr schwer, zu schwer für den Motor, gedreht werden. Nach dem die zwei Schrauben etwas gelöst wurden läßt sich die Spindel ebenfalls leicht drehen. Mechanisch ist die Messingbuchse durch die Federscheiben immer noch fest und die Achse spielfrei.

        Hab dann gleich die beiliegende gdatei der Katze gedruckt. Und was soll ich sagen, bin super zufrieden mit dem ersten Ausdruck. Nach 3:13h war der Druck fertig und ich mußte gleich beim ersten Druck einen fliegenden Wechsel des Filament vornehmen. Aber auch das hat geklappt. 1m mehr Musterfilament hätte nicht geschadet.

        Das neue Filament hat einen etwas größeren Durchmesser als das begelegte Filament. Ich nehm an, daß deshalb das Ritzel vom Vorschubmotor immer wieder mal „übergesprungen“ ist. Damit werd ich mich heute mal beschäftgen.

        Schönen Tag, Gruß Heinz

        • Moin Heinz, das hört sich doch alles in allem nach einem guten Start an!

          Immerhin wird die Spindel beim Ender nicht auch noch oben am Gestell gelagert gehalten. Wenn sie etwas verbogen ist, übt sie so ja weniger Querkräfte auf das X-Modul aus. Bei mir gabs das Problem mit der verkantenden Buchse nicht. Ist Deine Spindel denn krumm, oder ist das Blech am X-Modul nicht ganz winklig gekantet?

          Ja, wenn der Extruder springt, dann wird er die Filamentmenge nicht Richtung Düse los. Eine Schieblehre hat der Maschinenbauer ja sicher in der Schublade. 😉 Ich habe immer noch eine von Mitutoyo, die mir mein Vater vor Jahrzehnten mal geschenkt hat. Öh, und eine mit großer Digitalanzeige als Kompromiss an den Lesebrillenabhängigen. Die gibt es inzwischen ja für ca. 20 Euro.

          Vielleicht musst Du auch mit höherer Temperatur drucken. Ich nehme an, Du hast den beiliegenden Gcode verwendet?
          Ich teste neues Filament immer erst mit einem oben offenen Testwürfel mit 2cm Kantenlänge. Beim zweiten und dritten Layer des Bodens kann man dann schon prüfen, ob der Extruder springt.

          • Guten Morgen Peter,

            dank dem digitalen Messschieber und den Testwürfeln passt nun auch der Vorschub vom Filament. Hat im Durchmesser ca. 1,95mm und somit doch einiges mehr als die üblichen 1,75mm.

            Gruß Heinz

            BTW:
            >> Die Rollenführung des X-Moduls läuft perfekt auf der Z-Säule. Sie hat allerdings auch keine Exzentermutter zur Feinjustierung.<<
            Bei mir haben alle Achsen eine Exzentermutter, auch das X-Modul.

    • Ich hab nochmal geschaut: Meine SD ist auch nur 8 GB groß. Für den Zweck ohnehin mehr als genug. Danke für die Anmerkung, Heinz.

  • Update 28.01.2018: Abschnitt „Heizbettstrom und Mosfet“ angehängt.

    • Wau! 100W hätte ich dem Kleinen nicht zugetraut!

      • Ich verprobe hier im Moment PETG aus verschiedenen Quellen. Der Ender ist flott auf 70°C. Kannste neben stehen bleiben und abwarten. So ein Ender gehört in jeden Werkzeugkasten. Er läuft bei mir m Moment sicher 3mal so viel wie der Tornado.

        • Wenn Du so weiter machst muß ich mir wohl auch noch einen zulegen. Möglichst mit 12V Akku als neuer Dremel für die Hosentasche.

          • Hol dir den Tevo und teste den Omegaantrieb 🙂

          • Erst wenn die Bastelbude aus dem Weg ist! Ich kann hier nicht mehr treten.

            • Ah, der kleine passt doch locker noch unter den X5S.. 😉

            • Der X5S steht schon auf dem Boden und Tevo soll erstmal die Tornados ausliefern! Dann steht mein Prusa noch in der Ecke und was ich mit dem Zonestar mache weiß ich auch noch nicht. Ich könnte ja wie Ralph einen Aluminium Druckbettträger lasern lassen und das Acrylteil raus schmeißen. Noch ein Gehäuse für Netzteil, das Board und das Display dann könnte es ein vernünftiger Drucker werden.

  • Hallo, toller Artikel. Besteht die Möglichkeit das du die *.ini Dateien zur verfügungn stellst?

    • Hallo Mat, ich hab den Ender in Cura ausgehend vom vorhandenen CR10-Drucker-Profil von Hand eingerichtet. Eine .ini kann man imho nicht aus Cura exportieren.

      Was benötigst Du denn?

    • Unter Profile verwalten kannst du die Profile exportieren

      Gruß

      • Schon, aber keine *.ini-Datei.
        Wie auch immer, oben im Blog ist ganz unten jetzt ein Profil-Export aus Cura ergänzt, der dem abgebildeten Benchy entspricht. Nur die Layer Height ist 0.16 statt 0.15.

      • Hallo Marcus,

        welche Cura-Version verwendest Du? Der Profilexport speichert nicht die Druckereinstellungen.

      • hm, war ich wohl zu schnell. Eine ini-Datei (wenn dass die mit den Maschinen-Settings sein soll) ist das nicht. Im Profil stehen halt die Werte, die man selber eingestellt hat, z.B. retract und Temp usw
        Was steht denn in einer ini-Datei noch drin?

        Für die vorgegebenen Maschinensettings habe ich aber jetzt mal nachgesehen (habe das aktuelle Cura). Auf einem Mac kannst du dir mit der rechten Maus im Kontexmenu den Paketinhalt anzeigen lassen (oder über das Terminal).
        Dort dann unter Content -> Ressources -> ressources -> definitions findet man die Maschinen-Settings als .json-Datei für die mitgelieferten Drucker

      • Bingrade was verunsichert, was jetzt eigentlich genau gesucht wird
        Bei mir steht im exportierten Profile dass:

        [general]
        version = 2
        name = Druckername
        definition = fdmprinter

        [metadata]
        quality_type = normal
        setting_version = 4
        type = quality_changes

        [values]
        adhesion_type = raft
        bottom_thickness = 1
        cool_fan_full_at_height = 0.0
        layer_height = 0.12
        layer_height_0 = 0.2
        material_bed_temperature = 55
        material_diameter = 1.75
        material_flow = 100
        material_print_temperature = 190
        prime_tower_size = 10.0
        retraction_amount = 5
        retraction_speed = 80
        speed_infill = 60
        speed_print = 60
        speed_topbottom = 60
        speed_travel = 60
        speed_wall_0 = 30
        speed_wall_x = 30
        top_thickness = 1

        • Hallo Marcus, wenn Du einfach nur zügig starten willst, würde ich für den Ender die Cura-Voreinstellung für den CR10 nehmen und daraus ein neues Drucker-Profil generieren. Dafür musst Du nur die Baumaße ändern. So bin ich vorgegangen. (Cura 3.0.1)

  • Auch von mir erst mal Glückwunsch zum ersten Beitrag. Ich fühl mich grad richtig schlecht! Ihr habt hier gleich zum Jahresanfang einen Großkampftag eingelegt und fleißig Beiträge geliefert.
    Was mich ein wenig erschreckt am Ender 2 ist das Netzteil welches nicht so richtig zu wissen scheint wo es eigentlich hin gehört. Ist das tatsächlich so oder täuscht das?

    • Nein, das täuscht nicht. Wie beschrieben , war bei den Ender 2 war wohl zu Beginn noch ein typisches Notebooknetzteil beigelegt. Damit war die Netzspannung gut gekapselt. Offenbar lässt sich so aber der Preis nicht hinbekommen, weshalb jetzt das abgebildete Netzteil dabei ist, die Anschlüsse notdürftig mit einer Plastikkappe abgedeckt. Das hat aber keinen Platz im Gehäuse, sondern liegt wie ein Notebooknetzteil lose daneben. Deshalb auch die lauten Warnungen im Post.

      • Das mit der Plastikkappe machen Prusa und all die Anderen auch aber da ist eine Buchse mit Schalter verbaut und das Netzteil irgend wo am Rahmen befestigt. So sieht das wirklich gruselig aus! Der einzige Drucker mit offen zugänglicher 220V Klemme den ich bislang kenne ist der von Zonestar. Ich überlege noch ob ich dem eine 2. Chance gebe oder ob ich es lasse.

        • Die Kappe vom Ender müsste Schalter, Sicherung, Zugentlastung und Lüftungsöffnunen haben. Dann wäre sie gut. Wegen der fehlenden Lüftungsöffnung habe ich sie nicht aufgesteckt. Die beste Lösung wird sein, ein hier freigegebenes PC-Netzteil zu verwenden. Da hat man dann auch gleich nen leisen Lüfter, wenn man es richtig macht. Die 35 bis 55 Euro muss man draufaddieren.

        • Na, da solltest du diraber den Anet A8 nicht genauer ansehen. Ist zwar am Rahmen befestigt, hat aber noch nicht einmal so eine PLastikabdeckung, die beim Ender dabei liegt.

          Für den Ender gibt es auf thingiverse Lösungen:
          https://www.thingiverse.com/thing:2675440

      • Das Notebooknetzteil hat wohl öfters dicke Backen gemacht. Daher sind die dann auf etwas solideres umgestiegen

        • Keine Frage Marcus, es gibt schlimmere Beispiele aber wir suchen nicht den schlechtesten Vertreter. Das dieses „Notebooknetzteil“ an seine Grenzen gestoßen ist kann ich mir bei 110W Heizbett gut vorstellen. Mit dem losen Netzteil verliert der Ender aber seine Eigenschaft als „portabler“ Drucker und das ist etwas schade. Das Teil auf Thingiverse ist hübsch, verhindert aber jeder Wärmeabstrahlung. Ich denke, das Netzteil selber kann sicher verwendet werden, sollte aber irgend wie intelligent in den Drucker integriert werden. Eine Netzbuchse mit Sicherung und Schalter dazu und das Ganze sieht gleich viel besser aus. Wenn es nicht so lose herum hängt ist die fehlende Zugentlastung nicht so dramatisch.

  • Danke Stephan. Mir fällt grade auf, dass man den X-Bar besser im Winkel zur Y-Säule justieren sollte. Das ändere ich gleich noch. Das Foto ist schon gemacht.

    • Hallo! Der Ender ist jetzt mein erster Drucker und beim justieren ist mir das selbe Problem aufgefallen. Ich möchte kleine zylinderförmige Teile Drucken, wo es ja besonders wichtig ist dass x und y Säulen rechtwinklig stehen. Durch rumprobieren ist es schon besser, aber richtig gut krieg ichs nicht hin! Kannst du mir verraten wie du’s gemacht hast? Ansonsten würde ich nach softwareseitigen Lösungen suchen…

      • Hallo Andreas, hast Du denn an den Druckstücken Probleme dadurch?

        Schaube den X-Bar zunächst nur so fest an, dass Du ihn mit Handkraft noch gegen das X-Modul verdreht bekommst.
        Dann schiebst Du das X-Modul auf die Säule und stellst wie oben gezeigt einen Winkel drauf. Schau, dass er parallel zum X-Profil steht und auch in YZ möglichst senkrecht. Dann peile einfach von vorne über die senkrechte Kante des Winkels auf eine Kante der Säule. So siehtst Du, ob sie parallel sind und kannst das X-Profil genau hinrücken. Abschließend noch die Schraube festziehen und mit dem Winkel nochmal nachprüfen.

        Wenn Du’s genau wissen willst, druckst Du einen nicht zu kleinen Testwürfel und prüfst die Winkel nach.
        Dann auch gleich einen liegenden rechten Winkel auf der xy-Ebene. Wenn der nicht stimmt, musst Du alle Verschraubung der Säule nochmal leicht lösen und versuchen, sie korrigiert verdreht zunächst von unten wieder anzuschrauben. Den Winkel und die Schalterplatte dan ganz zum Schluss wieder festziehen.
        _______________________________________
        Aus meiner Sicht muss man die Präzision nicht übertreiben, weil man ja das Bett beim Leveln ohnehin in X parallel zum Lauf der Düse ausrichtet.

        Nehmen wir an, der X-Bar ist über die volle Breite von 165mm 2 mm schief.
        Zum einen sind dann auch am Werkstück X und Z nicht ganz im 90°-Winkel, sondern bei 90,7 oder 89,2 °. Aber auch nicht mehr.
        Zum anderen wird der Druck in X leicht gestaucht. Der Effekt ist aber zu vernachlässigen, weil der Sinus für kleine Winkel in sehr guter Näherung 1 bleibt. im Beispiel ist der Faktor nur 0,00007. Selbst bei einem Objekt von voller Breite wäre dies nur ein 100stel Millimeter.

  • Respekt, der Artikel ist richtig gut geworden!

    Was meint Ihr? Ich glaub, der Peter is engagiert, oder? Isser ja eh schon 😉

    Vielen Dank Peter und ich hoffe, Du bleibst unserem lustigen Haufen noch lange treu

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