Günstigen Strom braucht die Welt…

Dieser Artikel beschreibt die Installation, Nutzung und Grenzen einer Anker SOLIX Solarbank-PV-Anlage (Solarbank 3 + Erweiterungsakku + 4×500 W Module) als Balkonkraftwerk und zeigt die geplanten Erweiterungen. Ich schildere praktische Erfahrungen, Probleme und mögliche Ausbaupfade.

Inhalt:

Ausgangssituation & Setup
Installation & Hardware
Bedienung & Software
Funktionsgrenzen
Erweiterungen
Langzeiterfahrung
Vision
Fazit
Links

Ausgangssituation & Setup

Anker ist uns noch als Hersteller von 3D-Druckern bekannt. Zwischenzeitlich hat sich Anker dort zurückgezogen und ist mit eufyMake wieder auferstanden. Anker ist noch in vielen weiteren Bereichen vertreten. Also kam vor etwa 2 Jahren der Gedanke, eine Anker Solix PV-Anlage zu testen. Testen durften Andere. Also hab ich Ende letzten Jahres zum schwarzen Cybertag zugeschlagen und dieses Balkonkraftwerk gekauft. Große Dachfläche Richtung S/SW ist vorhanden.

 Solarbank 3 E2700 Pro + BP2700 Zusatzakku + 4×500 W Solarpanels
 Maximaler PV-Input: 2000 W
 Balkonkraftwerk-Limit: 800 W Netzeinspeisung
 Speicherkapazität: 5400 Wh
 Notstromausgang: 2000 W

Bevor diese Diskussion aufkommt. Es ist nicht mein Ziel, die vollständige Eigenversorgung herzustellen. Ziel soll es sein, die Stromkosten zu senken und eine Versorgung bei Stromausfall für die notwendigen Geräte zu gewährleisten. Der Speicher reicht damit aus, die maximal möglichen 800W, für 7 Stunden zur Verfügung zu stellen. Es soll kein Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden! Dieses Balkonkraftwerk kann dabei nur der Anfang sein und zum Sammeln von Erfahrungen dienen. Ein möglicher Ausbau der Anlage ist daher sehr wichtig.

Installation & Hardware

Die Anlage stellt die maximale Ausbaustufe für ein Balkonkraftwerk dar. Diese Anlage speist bis zu 800W in das Hausnetz ein und puffert überschüssigen Strom aus den Solarzellen zur Einspeisung in den Nachtstunden. Über den Notstromausgang kann nicht das Netz versorgt werden, es können aber größere Verbraucher bis 2000W angeschlossen werden.

Die Montage der Solarzellen erfolgt auf dem Schrägdach mit Ausrichtung S/SW mit den zusätzlichen Schrägdachhalterungen von Anker Solix. Diese Halterungen bestehen aus mittig geteilten Aluprofilen, einem Verbinder, 3 Befestigungen und Klemmen.

Die Befestigungen werden unter dem Dachziegel mit der Lattung verschraubt. Als Maschinenbauer hab ich da aber einige Bauchschmerzen. Die Profile sind recht knapp bemessen, aber sie sind noch lang genug, die Solarpaneele aufzunehmen. Der Verbinder wird mit je einer Schraube pro Profil geklemmt. Reserve ist hier nicht vorgesehen. Also gibt es hier keine Sicherheit. Ein Profil wird von 2 Befestigungen und das 2. Profil von dem Verbinder und einer Befestigung gehalten. Auch die Befestigungen sind nur mit einer Schraube im Profil geklemmt. Die Paneele werden nur im Aluprofil geklemmt. In der Montageform (von den Platzverhältnissen auf meinem Dach vorgegeben) gibt es keine Absturzsicherung für die Paneele.

Ich hab mir hier selber Winkel gebaut und in die unteren Enden der Profile geklemmt, um ein Herausrutschen zu verhindern. Eine 2. Person ist zur Montage unerläßlich.

Der intelligente Stromzähler muß vom Elektriker am Hausanschluß installiert werden. Ich hatte natürlich zu wenig Kabel für die Solarzellen bestellt und mußte hier noch weitere Kabel nachordern. Es gibt diese Kabel mit 4 und mit 6 mm². Die Angaben dazu sind etwas dürftig und gut versteckt. Hauptpunkt dabei, der Stromabfall von der Solarzelle zur Solarbank sollte möglichst gering bleiben. Grob kann man sagen, 4 mm² sind mit 25A und 6 mm² bis zu 35A belastbar. Bei langen Kabeln kann ein 6 mm² Kabel aber nicht schaden. Anker Solix gibt zwar die Leistung, aber weder Strom noch Spannung für die Solarpanele an. Die Eingänge der Solarbank können bis zu 60V vertragen. 500W pro Paneel ergeben grob gerechnet ca.10A mit etwa 50V. Die Paneele dürfen also nicht in Reihe geschaltet werden! Y-Kabel für eine Parallelschaltung gibt es bei Anker Solix. Deutlich günstiger ist hier aber hb-digital.

Bedienung & Software

In der Werbung wird es als besonders einfach und benutzerfreundlich dargestellt. Die Praxis sagt hier etwas Anderes. Das beginnt mit der Inbetriebnahme. Ich hatte im Haus noch keinen Internetanschluß und kein WLAN installiert. Ohne geht es nicht. Zumindest nur unkontrolliert als Balkonkraftwerk mit 800W. Die Steuerung ist ausschließlich per Smartphone-App und Cloud Pflicht möglich. Die Installation der App ist per QR-Code schnell erledigt. Anmeldung mit Ortung ist erforderlich. Kein PC/Raspberry Zugriff.
Kopplung von Zähler und Solarbank war schwierig wegen schlechtem WLAN Empfang. Trotz externer Antenne am intelligenten Zähler brauchte es unzählige Versuche, den in der App zu koppeln und mit der Solarbank zu verbinden. So ein Sicherungskasten ist in der Regel aus Blech und sehr schlecht für eine WLAN-Verbindung geeignet. Dem Internetanschluß und der FritzBox ist es egal, ob da ein sauberes Signal in der Blechkiste ankommt. Es ist auch schon passiert, daß der Zähler aus heiterem Himmel die Verbindung verliert und dann sieht man plötzlich außer einer Fehlermeldung nichts mehr in der App.

Funktionsgrenzen

• 800 W Einspeisegrenze limitiert Nutzung stark.
• Notstromausgang 2000 W reicht nicht für Geräte mit hohen Einschaltströmen (Kreissäge, Häcksler).
• Bei vollem Speicher kann die Anlage den PV Überschuss nicht verwerten.

Wie gesagt. Es handelt sich um ein Balkonkraftwerk. Was die Einstiegsschwelle für den Nutzer niedrig halten und die Bürokratie raushalten soll, wird schnell zur Bremse im Betrieb. Weder die 800W noch die 2000W bringen eine nennenswerte Leistung. 2000W sind die Angaben für meine Kreissäge und meinen Häcksler. Für solche Geräte ist das eher wenig und funktionieren dennoch nicht am 2000W Notstromausgang der Solarbank. Die kollabiert beim Versuch die Geräte einzuschalten. Die Einschaltströme übersteigen die 2000W der Solarbank. Oft ist am Mittag schon der Speicher gefüllt und dann kann die Anlage die Energie vom Dach nicht nutzen. Ich bekomme den Strom nicht aus der Solarbank raus.

Erweiterungen

 PowerDock:
o Bis zu 4 Solarbänke → max. 4800 W Einspeisung (je 1200 W)
o Sinnvoll erst mit mehreren Solarbanken + mehr PV-Fläche
 Solarbank 4 E5000 Pro:
o Neuer Notstromausgang mit 2500 W → Hoffnung auf bessere Nutzbarkeit
 Solarbank Max:
o Puffert ungenutzten Strom, löst aber den Flaschenhals nicht, da Einspeisegrenzen bestehen bleiben.
 Smartes Ladegerät:
o Elektromobil mit Solarstrom laden

Ein Punkt ist klar. Wir müssen den Bereich der Balkonkraftwerke verlassen. Zum Glück ist die Anlage von AnkerSolix dafür vorbereitet. Wer sich jetzt für ein Balkonkraftwerk entscheidet, kann auch zur Solarbank 4 greifen. Die hat bereits im Grundgerät eine Kapazität von 5000Wh verbaut, kann eine höhere Leistung von den Solarmodulen aufnehmen und bietet bis zu 2500W am Notstromausgang. Getestet hab ich es noch nicht. Ich warte noch auf meine bestellten Erweiterungen. Ich hoffe aber, daß diese nun ausreichen, die Spitzen im Einschaltstrom zu überbrücken. Leider lassen sich bislang mehrere OffGrid-Anschlüsse nicht miteinander koppeln, um eine höhere Lastspitze zu überbrücken.

Um 2 Solarbänke zu betreiben hab ich zudem noch die PowerDock bestellt. Hier können bis zu 4 Solarbänke angeschlossen und mit dem Drehstrom-Anschluß vom Hausnetz verbunden werden. Gleichzeitig fällt die Begrenzung von 800W. Jede Solarbank kann bis zu 1200W in die PowerDock einspeisen. In Summe also bis zu 4800W. Grob gerechnet entspricht das etwa dem Durchschnittsbedarf von einem 2 Personenhaushalt. Stromspitzen natürlich nicht eingerechnet.

Diese Anlage ist aber nicht dafür ausgelegt, ohne Verbindung zum öffentlichen Stromnetz zu arbeiten. Das wird weiterhin benötigt, die Sinuswellen zu synchronisieren. Für eine stärkere Abdeckung bietet Anker Solix die Solarbank Max. Im Grunde ist die Bezeichnung irreführend. Die Solarbank Max ist nicht direkt mit den Solarzellen verbunden. Die Solarbank Max zieht die Differenz aus dem Ausgang der PowerDock und dem tatsächlichen Verbrauch im Hausnetz und puffert diesen Strom. Entsprechend speist diese dann wieder bis zu 3500W in das Hausnetz ein, wenn der Verbrauch im Netz steigt. Bei variablen Stromtarifen kann die SB Max auch aus dem öffentlichen Stromnetz geladen werden. Das kommt meiner Vorstellung schon recht nahe, deckt sich aber noch nicht. Also hab ich diese nicht gekauft.

Anker V1 Smartes Ladegerät

Zum E-Mobil hat es bei mir auch noch nicht gereicht.

Erfahrung (Sommer, ¼ Jahr Betrieb)

 Anlage funktioniert grundsätzlich, aber:
o Strom bleibt oft im Speicher gefangen
o 800 W Limit verhindert sinnvolle Nutzung
o Notstromausgang zu schwach für viele Werkstattgeräte
 weitere Solarbank + Module + PoweDock für Ausbau bestellt.

Ich hab dazu schon alles geschrieben. Ob mit der Ausbaustufe bereits der endgültige Stand erreicht wird, glaub ich eher nicht. Im Moment bietet AnkerSolix nicht, was ich mir für meine Anlage vorstelle.

Vision

 3 Solarbänke liefern je 1200 W an die PowerDock.
 Eine modifizierte Solarbank Max puffert Überschuss und speist ebenfalls 1200 W ein.
 Starker Notstromausgang (≥10 A Dauer, ~3500 W Spitze) für Werkstattgeräte.
 Ziel: Stromkosten senken, Notstromversorgung sicherstellen – nicht vollständige Autarkie.

Auch wenn ich im Moment nicht von Anker Solix die PV-Anlage bekomme, welche ich mir vorstelle, hat mich Anker Solix positiv mit seiner Reaktion überrascht. Ich habe eine Mail an Anker Solix geschickt und die Situation erklärt. Der mögliche Strom von den Solarmodulen kann nicht in vollem Umfang genutzt werden, da die Beschränkungen der Anlage das Leeren des Puffers verhindern. Mit 1200W am PowerDock und 2500W am Off-Grid (Notstrom) verbessert sich diese Situation an der Solarbank 4, ist jedoch nicht völlig behoben. Ein intelligenter Speicher (ähnlich der Solarbank Max) könnte das Problem lösen. Dieser Speicher würde mit den Off-Grid Ausgängen der Solarbänke verbunden. Überschüssiger Strom wird darüber direkt abgezogen und gepuffert. Der Speicher versorgt den 4. Eingang der PowerDock mit 1200W und stellt einen starken Notstromausgang (Off-Grid) mit 10A Dauerstrom und bis zu 3500W Spitzen zur Verfügung. Bei Bedarf kann dieser über die Notstromausgänge der Solarbänke weiter versorgt werden und muß den Strom nicht aus dem öffentlichen Netz ziehen. Das würde eine maximale Nutzung des eigenen Solarstroms gewährleisten. Anker Solix hat sich für die konstruktiven Ausführungen bedankt und will diese für zukünftige Entwicklungen berücksichtigen. Das ist mal eine Reaktion, wie ich mir diese als Kunde wünsche! Ich bin gespannt, ob und wie es umgesetzt wird.
Im Moment zeigen alle Solarzellen in eine Richtung. S/SW mit der Dachschräge ist das auch recht gut so. Dennoch werd ich wohl mal schauen, ob ich nicht zusätzlich paar kleinere Solarzellen für die Hauswand S/SO finde. Die Vormittagssonne wird im Moment nicht genutzt.

Fazit

 Die Anlage funktioniert, ist aber durch Balkonkraftwerk-Regeln, Einspeisegrenzen und schwache Notstromleistung eingeschränkt.
 Für echte Haushalts- oder Werkstattnutzung sind mehrere Solarbänke + PowerDock nötig.
 Trotz Kritik bin ich nicht unzufrieden und plane weitere Ausbaustufen.

Viel gibt es hier nicht mehr zu sagen. Der Verbrauch aus dem öffentlichen Netz ist jetzt schon gesunken. Ein großes Problem haben wir im Forum bereits in anderem Zusammenhang besprochen und damit komme ich auf einen Punkt, den ich hier noch nicht angesprochen habe. Unsere Drucker verbrauchen in Summe nicht mehr als vor einigen Jahren. Allein die reduzierte Druckzeit reduziert schon den Verbrauch. Dennoch gibt es da einen negativen Punkt. Haben sich die Drucker vor Jahren noch mit einem 360W-Netzteil begnügt, reichen heute 1000W oft nicht aus. Das erzeugt Stromspitzen, welche kaum mit einer Solaranlage abzudecken sind. Zumindest nicht mit einem Balkonkraftwerk. Ist es wirklich so wichtig, daß ein Druckbett 5 Sekunden schneller seine Temperatur erreicht? Oder fällt die Zeit im Vergleich mit der Druckdauer eher hinten runter? Ich würde es begrüßen, wenn die Hersteller hier mal wieder auf ein angemessenes Maß zurückkehren würden. Nur kann uns an dieser Stelle Anker Solix leider nicht helfen.

Ich könnte hier noch endlos weiter berichten. Zudem bin ich mit der PV-Anlage noch lange nicht am Ziel. Allein die Aussage, die Steuerung der Anlage läuft nur über die Cloud ist Stoff für einen kompletten Beitrag und stimmt auch nur, so lange man sich auf die Angebote von Anker Solix beschränkt. Wen es interessiert, der findet hier eine pdf zur Einbindung der Anlage in HomeAssistent. Darin wird im Moment nur die Solarbank 2 unterstützt. Ob und wann auch die neueren Solarbänke unterstützt werden, bleibt abzuwarten. Ich richte ein Thema im Forum ein und hoffe auf reichlich Anregungen.

Links

Vielleicht hab ich Euch nun damit infiziert? Im Moment ist Anker Solix mit der Solarbank4 etwas von der Nachfrage überrumpelt. Lieferzeit liegt im Moment bei etwa 14 Tagen. Dann findet Ihr hier die passenden Links zu den Solaranlagen von Anker Solix:

Anker SOLIX Solarbank Power Dock

Anker SOLIX Solarbank 3 E2700 Pro

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro

Anker SOLIX Solarbank Max AC

Anker V1 Smartes Ladegerät

Anker SOLIX Schrägdachhalterungen

hb-digital 2x 10m Solar Verlängerungskabel 4mm² für PV Anlagen mit 1500V Solarstecker schwarz und rot

hb-digital 2x 10m Solar Verlängerungskabel 6mm² für PV Anlagen mit 1500V MC4 kompatible Solarstecker schwarz und rot

hb-digital Solarstecker Verteiler Typ-Y 2-Fach / MC4 kompatible Verbinder für Solaranlage bis 35A

*Für den Beitrag wurde kein Geld gezahlt oder das Produkt zur Verfügung gestellt und es gibt auch keine Absprachen mit Anker Solix. Der Artikel ist völlig frei von Einflußnahme erstellt. Die Links zu den Produkten können Affiliate enthalten. Das hat keinen Einfluß auf den Preis. Dafür erhält die Seite eine Provision, um sich zu finanzieren. 

14 Kommentare

  • Danke für den interessanten Beitrag! Finds toll, dass immer mehr ihr Balkonkraftwerk um einen Speicher ergänzen. Meinen Eltern liege ich diesbezüglich auch schon lange in den Ohren. Vielleicht schicke ich denen mal deinen Bericht (mir glauben sie ja nicht 😀 ).

    Selbst nutzen wir Victron Energy als System. Wobei wir da auch nicht mehr über ein Balkonkraftwerk sprechen können. So fing es mal an (da „durfte“ man nur 600W Wechselrichter nutzen) Strom macht süchtig… man will immer mehr und optimiert seine Verbrauchsnutzung damit bloß nichts verschwendet wird.

    • So ein einfaches Balkonkraftwerk ohne Speicher bekommt man inzwischen hinterhergeschmissen. Nur gibt es für den eingespeisten Strom kein Geld mehr. Macht also wenig Sinn. Selber verbrauchen ist der bessere Weg. Geht halt nur mit einem Speicher. Notstrom und Off-Grid machen es dann zusätzlich attraktiv. Dann sollte man aber auch die 2000W Solarpaneele voll ausnutzen, um den Speicher voll zu bekommen. Ich bin nun gespannt, wie sich die neue Solarbank und die PowerDock auswirken. Damit steht ja deutlich mehr Energie zur Verfügung. Sowohl am Off-Grid, als auch im Hausnetz.

  • Ich nutze zur Integration meiner Solarbank 2 mit Erweiterungsspeicher die Inetragration Anker Solix, via HACS, von Thomluther.
    Da werden diverse Geräte von Anker unterstützt bis zur sb3.

  • Also gerade alles was mit Haus u d so zu tun hat und auch eine gewisse Investition erfordert (>1000€) ist bei mir raus mit nur Handysteuerung und vor allem auch Cloudzwang.

    Ich hab zu viele Anbieter getroffen – auch namhafte – die ihre Software nach wenigen Jahren nicht mehr warten und dann bist irgendwann mal bei einem OS Update raus.
    Gleiches mit Cloudzwang: wird ihnen zu teuer oder mühsam, die Cloud weiterzuführen und schon bist man raus.

    Gerade bei sowas, das ja doch min. 10 Jahre, idealerweise 15-20 halten soll um sich zu amortisieren und um die Umwelt nicht zusätzlich zu belasten.

    Das gehört ehrlich verboten bzw. die Hersteller verpflichtet entsprechend lange Support zu geben. Ich hab wenig von Freigabe der Software, wenn sich dann ausgerechnet für mein Modell niemand findet, das zu adaptieren

    • Da gibt es HomeAssistent. Die werden sicher bald auch die neue Solarbank unterstützen. Beim Preis wird sich wohl so schnell nichts ändern. Speicher ist teuer.

  • Hallo Uwe.
    Interessanter Bericht.
    Bei mir war das Problem, dass auf der Sonnenseite zu viele Gauben sind.
    Wir haben uns deshalb für einen PV Mover entschieden.

    • Klingt auch spannend. Ich hab noch Platz auf dem Dach. Dennoch würde ich gerne auch die Morgensonne nutzen. Da ist der Platz an der Fasade aber etwas eingeschränkt. Ich suche also kleinere Module. Kann ich ja parallel schalten. So 200-250W wäre nett.

      • Der PV Tracker richtet sich nach der Sonne. Wenn die Sonne morgens aufgeht, stehen die Panele schon in der Richtung und wandern den ganzen Tag mit der Sonne. So wird deutlich mehr Strom generiert, la mit einer festen Anlage.
        Dahinter stehen 3 Batterien mit je 5 kW um den Überschuss zu speichern und wir können dann vom Überschuss unsere Autos aufladen.
        Bei Interesse kann ich Dir mal Photos per PN schicken.

        • Das hab ich schon verstanden. Große Bäume… verhindern hier aber den Lichteinfall über den kompletten Tag. Es ist also einfacher, an der Giebelseite zusätzliche Elemente zu montieren. Wenn die im Schatten liegt, steht die Sonne über dem Dach. Ist aber nur möglich, wenn ich die Grenzen der Balkonanlage hinter mir lasse. Da sind nur 2000W zulässig.

  • Hallo, danke für deinen Beitrag. Darf man erfahren was die Anlage, die auf dem ersten Bild zu sehen ist, gekostet hat?

    • Ich hab da keine Geheimnisse. Zum schwarzen Freitag hab ich 2.500€ inkl. Zusatzakku bezahlt. Preise ändern sich aber ständig. Ich hab alles verlinkt. Aktuell ist die SB4 etwas günstiger als die SB3 mit Zusatzakku. Mit 5000WH hat die aber schon fast die gleiche Kapazität und den stärkeren OffGrid-Ausgang.

      • Danke für die Antwort. Ich hätte mit deutlich mehr gerechnet. Vielen Dank. Wenn man mal überlegt das ich für ein 800 Watt Balkonkraftwerk 2 Module,WR, Kabel, ohne Speicher) mal 1300€ gezahlt habe.

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