Drei Anfängerdrucker im Vergleich: Bambu Lab A1 / Creality SparkX i7 / Anycubic Kobra X

Wer mit dem 3D-Druck anfangen möchte, stößt immer wieder auf drei Hersteller: Bambu Lab, Anycubic und Creality. Alle drei sind bekannt für einen einfachen Einstieg, werben mit einer Cloud inklusive Druckmodellen, bieten ein Einstiegsgerät mit vier Farben an und liegen in einem ähnlichen Preissegment. Welchen soll man nun kaufen?

Bei mir stehen drei Einstiegsdrucker dieser Marken. In diesem Blogbeitrag geht es um einen kurzen, übersichtlichen Vergleich, der meine persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen wiedergibt. Ausführliche Einzeltestberichte zu den drei Druckern gibt es hier:

Für den Vergleich schaue ich mir verschiedene Bereiche an. Bei manchen gibt es nicht viel zu sagen – vor allem, wenn sich die Drucker kaum unterscheiden –, bei anderen gehe ich auf die wichtigsten Details ein. Immer wieder werde ich auch einige Begrifflichkeiten erklären, die erfahrene Nutzer gerne überspringen dürfen. Einen Pauschalsieger wird es hier nicht geben, denn letztendlich müsst ihr selbst entscheiden, welches Modell am besten zu euren Anforderungen passt.

Für jede Disziplin vergebe ich Punkte auf einer Skala von 1 bis 5 3D-Druck-Benchys: :B::B::B::B::B:

(Legende: 1 = verbesserungswürdig, 5 = super)

Die Reihenfolge der Drucker im Vergleich richtet sich übrigens nach ihrem jeweiligen Erscheinungsdatum.

1. Hardware & technische Daten

Der Aufbau eines 3D-Druckers ist eine einmalige Aufgabe und bei allen drei Modellen kein Problem. Dennoch gibt’s beim A1 ein paar mehr Schrauben und Kabel, wobei bei allen drei Geräten der Aufbau super dokumentiert ist. Ein IKEA-Regal aufzubauen ist wesentlich komplizierter.

Auch führen alle drei Modelle sehr gut durch den anschließenden Kalibrierungsprozess, verbinden die App über ein Benutzerkonto und sind hier sehr anfängerfreundlich gestaltet.

Bei den technischen Daten gebe ich die wesentlichen Daten an und gehe dabei auch auf einige Praxiserfahrungen ein. Informationen zur Software findet ihr weiter unten.

Bambu Lab A1 Creality SparkX i7 Anycubic Kobra X
Aufbau :B::B::B:
einfach, aber einige Arbeitsschritte nötig
:B::B::B::B::B:
bei Bestellung mit CFS in unter 10 Minuten
:B::B::B::B::B:
sehr einfach
Bauraum 256 x 256 x 256 mm3 260 x 260 x 255 mm3 260 x 260 x 260 mm3
Hotend Temperatur (max.) 300 °C 300 °C 300 °C
Heizbett Temperatur (max.) 100 °C 100 °C 100 °C
Hotend-Wechsel :B::B::B::B::B:
Schnellverschluss, sehr einfach
:B::B::B::B::B:
Schnellverschluss, sehr einfach
:B::B::B::B::B:
Schnellverschluss, sehr einfach
Lautstärke (empfunden) :B::B::B::B::B:
der leiseste der drei Drucker
:B::B::B::B: :B::B::B::B:
Kamerabild :B::B:
ca. 1 Bild pro Sekunde, ausreichend aber nicht zeitgemäß
:B::B::B::B::B:
flüssiges gutes Kamerabild
:B::B::B::B::B:
flüssiges gutes Kamerabild
Display :B::B:
ausreichend, aber teilweise ruckelig/verzögert
:B::B::B::B::B:
flüssige Bedienung
:B::B::B::B::B:
flüssige Bedienung

 

2. Druckqualität

Die Druckqualität ist für mich einer der wichtigsten Punkte im gesamten Test. Was nützen die beste Software und die komfortabelste App, wenn das gedruckte Ergebnis am Ende nicht überzeugt?

3D-Druck ist zwar nicht so glatt wie Spritzguss, aber bei den nachfolgenden Beispielen hätte ich nur vom Druckergebnis her nicht unterscheiden können, welcher der drei Drucker das gemacht hat.

Bambu A1

Creality SparkX i7

Anycubic Kobra X

 

Bei einem offenen Bettschubser empfehle ich die Materialien PLA, PETG und TPU (95A):

PLA: Das ideale Einsteigermaterial. Wenn ihr neu im 3D-Druck seid, holt euch zuerst ein paar Rollen PLA. Es ist extrem unkompliziert zu verarbeiten und liefert verlässlich saubere Oberflächen. Im Auto kann es sich wegen der geringen Wärmeformbeständigkeit verformen.

PETG: Ähnlich einfach zu drucken wie PLA, bietet aber eine höhere Temperatur- und UV-Beständigkeit sowie eine bessere Schlagfestigkeit. Damit eignet es sich ideal für Bauteile, die im Außenbereich oder unter höheren Belastungen zum Einsatz kommen.

TPU: Ein flexibles, gummiartiges Material, das in verschiedenen Härtegraden erhältlich ist. Der Standard ist TPU 95A (Shore-Härte) – je kleiner die Zahl, desto weicher und flexibler ist das Filament. Wenn ihr neu im 3D-Druck seid: Wartet damit noch ein bisschen.

Der First Layer (die erste Schicht): Die erste Schicht verbindet das gedruckte Bauteil mit der Druckplatte. Ist der First Layer ungleichmäßig oder haftet er nicht optimal, gefährdet das den gesamten Druckverlauf. Zudem werden Schilder, Deko-Objekte oder Beschriftungen häufig mit der Vorderseite nach unten auf die Druckplatte gelegt – hier entscheidet eine perfekte erste Schicht über das optische Gesamtergebnis.

Bambu Lab A1 Creality SparkX i7 Anycubic Kobra X
Druckqualität PLA :B::B::B::B::B: :B::B::B::B::B: :B::B::B::B::B:
Druckqualität PETG – für mehr Stabilität sollten bei allen drei Druckern die Einstellungen angepasst werden :B::B::B::B: :B::B::B::B: :B::B::B::B::B:
Druckqualität TPU :B::B::B::B::B:
sogar weicheres TPU funktioniert, Wiki beachten
:B::B::B:
Es funktioniert, aber mit kleinen Umwegen.
:B:
TPU 95A konnte in meinem Test nicht gedruckt werden.
First Layer :B::B::B::B::B: :B::B::B::B::B: :B::B::B::B::B:
Umgang mit verschiedenen Druckplatten :B::B::B::B::B: :B::B::B::B: :B::B::B::B:

Bei PLA und PETG überzeugen alle drei Drucker. Ganz minimal hat hier der Kobra X die Nase vorn, aber alle kann man bedenkenlos empfehlen. Auch was die erste Schicht angeht, sind alle Drucker sehr gut.

Bei TPU überzeugt mich nur der Bambu A1 vollständig. Auch hier muss TPU aber extern eingefädelt werden, es funktioniert also nicht mehrfarbig.

Bei Druckplatten bietet Bambu die beste Auswahl und hat sehr gute Voreinstellungen auch für schwierige Druckplatten. Aber auch hier können alle Drucker bedenkenlos empfohlen werden.

Miniaturen-Test

Für meinen nächsten Test habe ich alle drei Drucker jeweils sechs mehrfarbige Mäuse drucken lassen. Ich habe mir dabei auch angeschaut wie beweglich die kleinen Mäuschen nach dem Druck sind. Musste ich diese erst lösen oder lassen sie sich direkt bewegen. Zudem habe ich einige verkleinerte Varianten der Mäuse gedruckt und getestet wie klein möglich war.

Gedruckt wurde mit der 0,4 mm Nozzle und den Standardeinstellungen des Slicers.

Bambu Lab A1 Creality SparkX i7 Anycubic Kobra X
Beweglichkeit :B::B::B: :B::B::B::B::B: :B::B::B::B::B:

Bei den Miniaturen schnitten SparkX und Kobra X am besten ab. Hier konnte ich die Mäuse sehr klein drucken und sie waren trotzdem noch vollständig beweglich.

Tipps für Einsteiger: Wer wirklich viele Miniaturen drucken möchte, sollte sich eine 0,2 mm Nozzle dazukaufen und mit dieser drucken. Hier sind nochmal deutlich kleinere Drucke möglich.

3. Mehrfarb-System

Ein mehrfarbiger Druck auf Knopfdruck – das war vor wenigen Jahren noch ein echtes Bastel-Projekt. Heute bieten fast alle Hersteller eigene Mehrfarb-Systeme an, die je nach Marke etwas anders heißen: AMS (Bambu Lab), CFS (Creality) oder ACE (Anycubic).

Ich empfehle dringend, das System für den mehrfarbigen Druck mitzubestellen. Wer es später einzeln nachkaufen möchte, zahlt meist deutlich drauf. Neben mehrfarbigem Druck bieten diese Systeme auch die Möglichkeit, bei einer fast leeren Filamentrolle direkt mit der nächsten Rolle der gleichen Farbe weiterzudrucken. Das ist äußerst nützlich und definitiv den Aufpreis wert.

Kleiner Hinweis für Anfänger: Nicht alle Materialien lassen sich beliebig miteinander verbinden. Versucht bitte nicht, PLA und PETG in einem mehrfarbigen Objekt zu mischen – die Schichten haften nicht aneinander.

Beim Vergleich der Systeme stehen für mich folgende Kriterien im Fokus:

  • Zuverlässigkeit: Nichts ist frustrierender als ein Druckabbruch nach 20 Stunden, weil sich das Filament verheddert hat.
  • Materialabfall (Poop):Bei jedem Farbwechsel muss die Düse freigespült werden. Welches System geht sparsam mit dem Filament um und welches produziert Berge von Müll? (Tipp: Wer extrem viel mehrfarbig druckt und mehr Budget hat, sollte sich Multi-Toolhead-Drucker wie den Snapmaker U1 oder den Creator 5 Pro ansehen – siehe auch kurzer Abschnitt am Ende dieses Beitrags).
  • Druckdauer: Farbwechsel kosten Zeit – je nach System mal mehr und mal weniger.
  • Trocknung und Lagerung: Feuchtes Filament kann das Druckergebnis deutlich verschlechtern. Wer im feuchten Keller druckt, benötigt ein System, das Filament trocken hält oder aktiv trocknet.

Reinigungsmenge im Praxistest: Unsere Labor-Mäuse

Jetzt kommen unsere Mäuse aus dem Miniaturentest nochmals auf den Prüfstand. Wie bereits gesagt: Gleiche Datei, gleich bemalt, gedruckt mit den Standardeinstellungen des jeweiligen Slicers.

Beim Blick auf die Ohren der Mäuse zeigt sich vor allem beim Bambu Lab A1 und beim Anycubic Kobra X (mit Multiplikator 0,7) ein leichtes Colorbleeding. Das bedeutet: Das Spülvolumen beim Farbwechsel war etwas zu gering eingestellt, wodurch dunklere Farbe in die helle eingemischt wurde.

Ein höheres Spülvolumen löst das Problem, sorgt aber für mehr Abfall und eine etwas längere Druck- bzw. Spüldauer. Für den Kobra X habe ich daher einen zweiten Durchlauf mit einem Spülfaktor von 1,0 gedruckt: Im Foto erkennt man gut, dass die Ohren nun sauber rosa gefärbt sind.

Anschließend wanderte der gesamte entstandene Poop (inklusive Reinigungsturm) auf die Waage.

Bambu Lab A1 Creality SparkX i7 Anycubic Kobra X
Druckdauer :B::B::B:

5 Std. 6 Min.

:B::B::B:

4 Std. 40 Min.

:B::B::B::B::B:

3 Std. 6 Min. [0,7]
3 Std. 10 Min. [1,0]

Abfallmenge (Poop und Reinigungsturm) in Gramm :B::B::B::B::B:

44 g

:B::B::B::B::B:

42 g

:B::B::B::B::B:

24 g [0,7]
29 g [1,0]

Colorbleeding :B::B::B::B:
Leichte Schatten
:B::B::B::B::B:Sauber :B::B::B::B:
Leichte Schatten bei 0,7
Sauber bei 1,0
Zuverlässigkeit, Fehlererkennung :B::B::B::B::B: :B::B::B::B: :B::B::B::B:
Aktive Trocknung / Lagerung des Filaments :B::B:
Offen (Gegen Aufpreis AMS / AMS 2 Pro erhältlich)
:B::B::B::B:
Luftdicht geschlossen mit Hygrometer, keine aktive Trocknung
:B::B:
Offen (Gegen Aufpreis ACE 2 Pro erhältlich)
Spulen von Drittherstellern :B::B::B:
Benötigen teilweise gedruckten Adapter
:B::B::B::B::B:
Passen problemlos
:B::B::B::B::B:
Passen problemlos
Komfort Filament einfädeln* :B::B::B::B:
Gerade biegen, Knopf drücken & zielen
:B::B::B::B::B:
Automatisch: Greift & zieht selbstständig ein
:B::B::B::B:
Manuell durch den Schlauch bis zum Extruder schieben

* Bei diesem Aspekt waren mein Mann und ich unterschiedlicher Meinung. Er fädelt das Filament gerne manuell ein, ohne dafür extra den Drucker einschalten zu müssen. Ich mag es lieber bequem und bevorzuge es, wenn die Einheit das Filament automatisch schnappt und einzieht. Man merkt daran, dass es Aspekte gibt, bei denen die Meinungen auseinander gehen können. Die Bewertung stammt von mir.

4. Software, Cloud & Ökosystem

Die beste Hardware bringt wenig, wenn die Bedienung am PC oder Smartphone herausfordert. Neben dem eigentlichen Drucker besteht das Gesamtpaket heute aus einem ganzen Ökosystem. Doch was bedeuten diese Begriffe im Alltag genau?

  • Slicer: Die Software auf eurem Computer, die ein 3D-Modell in verständliche Befehle (G-Code) für den Drucker übersetzt. Hier stellt ihr Schichthöhe, Infill (Füllung) und Geschwindigkeiten ein und weist dem Drucker die Farben bzw. Materialien zu.
  • App: Ermöglicht euch, den Druckstatus von unterwegs zu überwachen, das Kamerabild anzuschauen oder Drucke direkt vom Smartphone zu starten.
  • Modellplattform: Die herstellereigenen Modellplattformen, auf denen andere User ihre 3D-Modelle hochladen. Ihr könnt die Modelle dann herunterladen oder mit der App direkt auf eurem Drucker drucken. Ihr könnt auch Modelle anderer Plattformen herunterladen und nutzen, müsst dann aber ggf. kleine Anpassungen im Slicer vornehmen.
  • LAN-Modus: Wer seine Daten nicht zwingend über den Server in Übersee schicken möchte oder aus Datenschutzgründen nicht schicken darf, kann bei vielen Druckern einen LAN-Modus aktivieren. Wichtig: Die Fernüberwachung über die App funktioniert in diesem Fall natürlich auch nicht mehr. Der LAN-Modus bedeutet übrigens nicht, dass es einen LAN-Anschluss für ein Netzwerkkabel gibt, sondern einfach, dass der Drucker über das WLAN verbunden wird, aber innerhalb des eigenen Netzwerkes sendet.
Bambu Lab A1 Creality SparkX i7 Anycubic Kobra X
Slicer-Software: Funktionalität und Zuverlässigkeit :B::B::B::B::B:
Bambu Studio: Ausgereift, extrem zuverlässig und sehr übersichtlich.
:B::B::B::B::B:
Creality Print: Ausgereift, extrem zuverlässig und sehr übersichtlich.
:B::B::B::B:
Anycubic Slicer Next: sehr zuverlässig und sehr übersichtlich.
App: Funktionalität, Übersichtlichkeit und Zuverlässigkeit :B::B::B::B::B:
Bambu Handy: Sehr flüssig, benutzerfreundlich.
:B::B::B::B::B:
CrealityCloud: Sehr viele Funktionen wie Slicen am Smartphone, wirkt teilweise überladen.
:B::B::B::B:
Anycubic: Bietet alle wichtigen Grundfunktionen.
Modellplattform:
Anzahl Modelle, Übersichtlichkeit
:B::B::B::B::B:
MakerWorld: Riesen Auswahl, super Qualität
:B::B::B::B:
CrealityCloud: Gute Auswahl, gute Qualität
:B::B::B:
Makeronline: Gute Auswahl, schwankende Qualität
Druck per USB-Stick bzw. SD-Karte :B::B::B::B::B:
funktioniert (MicroSD-Karte)
:B::B::B::B::B:
funktioniert (USB-Stick)
:B::B::B::B::B:
funktioniert (USB-Stick)
LAN-Modus :B::B:
nur mit älterer Firmware möglich
:B::B::B::B::B:
super, direkt aktiviert, funktioniert auch mit Orca-Slicer
:B::B::B:
funktioniert gut, aber nicht mit Orca-Slicer

Bei Software und Ökosystem liegt eindeutig Bambu Lab mit der Makerworld vorne. Es bietet am meisten Modelle, hat gute Druckeinstellungen und ist sehr zuverlässig.

An zweiter Stelle sehe ich Creality. Hier gibt es zwar weniger Modelle, allerdings ist das Slicen fremder Modelle via FlowPrint direkt vom Smartphone oder Tablet möglich. Das bieten die anderen Marken nicht. Auch ist der LAN-Modus direkt aktiviert und funktioniert auch mit Orca-Slicer.

Anycubic bietet mit Makeronline ebenfalls eine große Auswahl an Modellen und funktioniert gut. Die Konkurrenz bietet hier aber einfach mehr.

5. Praxiserfahrung & Fazit

Aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sind alle drei Modelle hervorragend als Einstiegsdrucker geeignet. Sie liefern eine gute Druckqualität – vor allem bei PLA, dem Hauptmaterial für Anfänger –, sind einfach zu bedienen und bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die meisten mehrfarbigen Drucker lassen sich auch als einfarbige Versionen kaufen. Ich empfehle das nicht. Durch einen geringen Aufpreis gibt es neben dem Farbwechsel auch die Möglichkeit den Drucker mit der nächsten Spule der gleichen Farbe weiterdrucken zu lassen, wenn während des Druckauftrags eine Filamentspule leer geht. Gerade bei längeren Aufträgen ist das sehr nützlich.

Empfehlungen


Bambu Lab A1 mit AMS Lite:
Ich empfehle den Drucker allen, die sehr viel aus der MakerWorld drucken möchten, gerne die Smartphone-App nutzen oder TPU verarbeiten möchten.

Kaufen könnt ihr den Bambu A1 direkt bei Bambu Lab. Für 369,- gibt’s den Drucker inklusive AMS Lite. Wem ein einfarbiges System reicht, bekommt den A1 um 259,- Euro


Creality SparkX i7 mit CFS Lite:

Ich empfehle den Drucker dann, wenn euch trockenes Filament wichtig ist oder bei euch eine hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Auch hat er ein paar Features wie eine Status-LED, welche für Jugendliche sicher ansprechend sind. Dieser Drucker lässt sich zudem hervorragend im LAN-Modus betreiben. Für TPU ist er hingegen weniger zu empfehlen.

Kaufen könnt ihr den SparkX i7 direkt bei Creality: 339,- Euro inklusive großem CFS Lite, 299,- mit kleinem CFS Lite oder 229,- als einfarbige Version.


Anycubic Kobra X:
Ich empfehle den Drucker dann, wenn ihr eine sehr gute Druckqualität mit PLA und PETG wollt, viel mehrfarbig drucken und dabei deutlich weniger Filamentmüll produzieren möchtet. Der Drucker eignet sich ebenfalls für den LAN-Modus. Für TPU kann ich ihn nicht empfehlen.

Kaufen könnt ihr den Kobra X inklusive Farbwechselsystem direkt bei Anycubic: Mit unserem Gutscheincode drucktipps3d gibt’s den Kobra X um 284,- Euro.

Tipp:

Toolchanger

Wer richtig viel mehrfarbig drucken möchte und vom Budget her flexibler ist, bekommt ab 679,- Euro auch einen Toolchanger, welcher über 4 einzelne Werkzeugköpfe verfügt und so fast abfallfrei und deutlich schneller drucken kann.

Aktuell sind hier zwei Modelle sehr beliebt, die ich beide testen konnte und ebenfalls empfehlen kann:

Den Creator 5 von Flashforge gibt es als normale oder als Pro-Variante. Die Pro-Variante empfiehlt sich vor allem für anspruchsvolle Materialien, da sie einen Deckel und eine Bauraumheizung bietet.

Creator 5 bei Flashforge: 679,- Euro
Creator 5 Pro bei Flashforge: 829,- Euro

Creator 5 bei Amazon: 679,- Euro
Creator 5 Pro bei Amazon: 829,- Euro

Link zum ausführlichen Testbericht des Creator 5 Pro von alfrank

Der U1 von Snapmaker ist sehr beliebt und bietet durch die Firmware-Erweiterung paax viele interessante Möglichkeiten. Auch gibt es die Möglichkeit, ältere ACE-Einheiten anzuschließen und damit die Anzahl der Farben zu erhöhen.

U1 bei Snapmaker: 849,- Euro
U1 bei 3DJake: 849,- Euro

Link zum ausführlichen Testbericht des Snapmaker U1 von Quisa

 

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