eufyMake E1 – UV-Drucker von Anker
Ihr wartet schon gespannt auf den Bericht? Ich verstehe! Nur ist dieser Drucker nicht wie andere Drucker. Neben einigen Verzögerungen und ein paar Problemen am Start, ist das alles neu für mich und unglaublich umfangreich. So mit einem Schwung, schaffe ich es ohnehin nicht. Die Gefahr ist groß, dabei einige Gedanken zu vergessen. Zudem sitzt mir Quisa mit dem UV-Drucker von xTool im Nacken. Peter fragt schon, ob ich hier ein Handbuch schreibe. Also mach ich das mal etwas anders. Ich veröffentliche den Bericht und schreibe im Anschluß einfach weiter.
Übersicht
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Erste Gedanken
Ich sag es wie es ist. Als Anker den Drucker vor einem Jahr auf den Markt gebracht hat, fand ich das Thema spannend, aber ich hatte nicht vor, mir diesen UV-Drucker zuzulegen. Irgendwie zu speziell und dafür unterm Strich auch recht teuer. Ich hab auch kaum damit gerechnet, daß uns dieser Drucker hier zur Verfügung gestellt wird. Manchmal kommt es anders und dann als man denkt. Plötzlich bekam ich Post von Anker. Darum danke ich Anker, daß sie mir den Drucker inkl. umfangreichem Zubehör zur Verfügung gestellt haben! Sonst gab es wie immer keine Absprachen und kein Geld. Ich gebe hier zu 100% meine Eindrücke wieder, inkl. eigener Irrtümer, Fehlbedienungen und was mir sonst noch mit dem Drucker widerfährt. Erfahrungen aus dem 3D-Druck sind bei diesem Drucker nur sehr eingeschränkt übertragbar.
Anker hat mit diesem Drucker nicht wirklich eine neue Gerätegruppe auf den Markt gebracht, diese aber einer neuen Zielgruppe zugänglich gemacht. Für Profis gibt es solche Geräte schon länger. Ich würde diesen Preis auch nicht unbedingt dem Hobbybereich zuordnen, eher dem semiprofessionellen Anwender. Dazu komm ich später noch etwas ausführlicher.
Was ist ein UV-Drucker? Wie ich bereits geschrieben habe, ist es eine eigene Gruppe Drucker. Dieser Drucker ist nicht zum 3D-Druck von Teilen gedacht und geeignet. Auch wenn es der Gedanke an Harzdrucker mit UV-Licht vielleicht vermuten läßt. Dieser Drucker dient eher der Nachbearbeitung im weitesten Sinne. Mit dem UV-Drucker können 3D-Drucke und andere Objekte aus den unterschiedlichsten Materialien bedruckt werden. Kunststoffe, Metalle, Glas, Holz… Anker schreibt 300 Materialien. Ich hab die nicht gezählt. Dabei ist sowohl farbig als auch strukturiert möglich. Quisa schreibt gerade einen Beitrag mit einer ausführlichen Erklärung dazu. Selber stelle ich fest, mit der Möglichkeit kommen dann auch die Ideen.
Lieferumfang
Ich sag es wie es ist. Ich war geschockt von der ersten Kiste und ich war geschockt festzustellen, daß diese nur das Zubehör enthielt und ich war geschockt von der 2. Kiste mit dem Gerät. Ich hatte nicht mit diesem Umfang und der Größe gerechnet und ich mußte völlig umplanen und mir einen neuen Platz dafür schaffen. Das paßt auf keinen normalen Tisch an der Wand! Vergleicht es mit einem Bettschubser. Nur weil der auf einen Tisch paßt, kann man da nicht unbedingt auch drucken. Das Druckbett benötigt mehr Platz!
Wie gesagt, waren es 2 Kisten mit über 25kg Gewicht. Das Zubehör war aufwändig, als 3D-Tetris im ersten Karton verstaut. 13 Schachteln, Kartons, Verpackungen ineinander geschoben, den letzten Kubikzentimeter nutzend. Ich hoffe, ich bekomme das jetzt alles richtig aufgezählt:
- Laminiergerät
- Rotationsvorrichtung
- Absaugung
- Farbpatronen
- Reinigungspatrone
- UV-Folie
- Becher
- diverse „Leinwände“
Die 2. Kiste enthielt dann den Drucker mit den beiden Druckauflagen.
In Summe war alles sehr gut verpackt und absolut unversehrt. Selbst wenn ein Karton eine leichte Beschädigung erfahren hätte, der Inhalt hätte so schnell nichts davon gemerkt.
Auch wenn die pure Menge überwältigt, es fehlt etwas Entscheidendes! Es gibt kein Handbuch!
Auf dem großen Druckbett liegt ein Blatt mit einer „Schnellstartanleitung“. Ganz ehrlich, das genügt mir hier nicht. Wie soll sich der unerfahrene User durch den Berg an Kartons vorarbeiten? Nichts gegen das Wiki im Netz! Auch wenn es in englisch ist, stellt das nicht das Problem dar. Dem Wiki fehlt aber der Wegweiser eines Handbuches. Man liest es halt von Seite 1 beginnend bis zum Ende. Wäre vermutlich auch beim Wiki möglich, an das Ende jedes Kapitels, einen „Weiter“ Button zum nächsten Kapitel zu setzen. So irrt man hier zunächst wie wild durch ein Labyrinth von Informationen. Zudem fehlen mir da einige wichtige Punkte. Ich werd versuchen, Euch die später übersichtlich als PDF-Datei hier zur Verfügung zu stellen. Es würde sonst diesen Bericht sprengen.
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Inbetriebnahme
Ich wiederhole mich, aber ich hätte an dieser Stelle gerne eine Schritt für Schritt Anleitung gesehen. Im Wiki steht viel, wenn nicht alles, es fehlt jedoch die klare Anordnung einer Bedienungsanleitung. Darum hab ich für Euch eine kurze Anleitung erstellt, welche Euch durch die Inbetriebnahme führt. Alles basiert auf der Verbindung über LAN und der Verwendung der Windows-Version von eufyMake-Studio. Ihr könnt es hier als Pdf herunterladen.
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Nächster Punkt ist der Platz. Wenn ihr den Stellplatz eines großen 3D-Druckers vor Augen habt, dann sucht nach einem anderen Platz. Der Drucker selber ist sehr groß, braucht aber zusätzlich viel Platz für das große bewegte Flachbett. Das A3+-Format muß mit der langen Seite nach vorn und hinten verfahren! Dazu dann noch das Zubehör.
Ist der Platz gefunden, dann wird zunächst der Schaumstoff im Inneren des Druckraumes und die Schutzfolie entfernt. Das Einsetzen der Patronen ist auch unproblematisch. Zuvor diese ganz leicht schütteln. Welche Patrone an welche Stelle gehört, ist am Gerät erkennbar. Seitlich wird noch die Reinigungspatrone eingesetzt, nachdem die orangen Staubabdeckungen entfernt wurden. Ab diesem Moment sollte der Drucker nie wieder trocken stehen. Zum Schluß wird noch der Filter unter der Frontabdeckung eingesetzt.
Sicher beginnt der User mit einem der beiden Flachbetten. Das Kleine ist bereits im Gerät. Nicht die weiße Folie abziehen! Diese wird für den Test und die Kalibrierung benötigt. Das läuft jedoch voll automatisch bei Inbetriebnahme über die Software ab.
Bedienelemente oder ein Display gibt es außer einem Startknopf nicht. Dieser ist nur zum Aufwachen aus dem Ruhemodus und die Bestätigung zum Start des Druckjobs. Die Bedienung läuft komplett über Software vom Computer oder Smartphone. Als Verbindung stehen WLAN und LAN zur Auswahl. Bluetooth dient nur der Einrichtung einer Verbindung über Smartphone. Dann kann das Smartphone auf den internen AccesPoint des Druckers zugreifen. Mehr kann ich jedoch dazu nicht sagen. Ich nutze LAN und hab den AP abgeschaltet.

Kein Handbuch? Das gilt für den Drucker. Um so erstaunter bin ich, bei dem Rotationstool plötzlich ein kleines mehrsprachiges Heft zu finden. Deutsch ist enthalten und erklärt mit einfachen Bildern, was und wie es damit bedruckt werden kann. Es geht doch!
UV DTF Film… (folgt)
Software
Wenn ich jetzt schreibe, sollte das Problem beseitigt sein. Ich bin kein Freund von Smartphon-Apps. Ich habe leistungsfähige Computer mit großem Bildschirm. Somit ziehe ich auch einen LAN-Anschluß jeder WLAN-Verbindung vor. Das besonders, wenn der Drucker mit AccesPoint ein eigenes Netz aufspannen möchte und sich dann mit dem vorhandenen Netz herumstreitet. Ich lehne es also ab, den „empfohlenen“ Weg zu beschreiten. Dann kommt die erste Hürde. Für Android und iOS gibt es den QR-Code. Da sollte es doch möglich sein, den Link für den PC hinzuzuschreiben. Im Wiki findet man den Link und landet auf einer Seite mit 2 verschiedenen Programmen für Windows und Apple. Hier wird eufyMake Studio ohne 3D benötigt. Zum Start gab es Version 4.2.2 zum Download. Installation war nicht das Problem, doch fand die Software den über LAN verbundenen Drucker nicht. Das Wiki empfiehlt, den Button „connect via iP“ zu verwenden. Dieser Punkt wurde wohl beim Update versehentlich entfernt. Die Suche nach einer älteren Version war erfolglos und Anker wollte mir diese nicht zur Verfügung stellen. Dank an einen freundlichen User! Nach dem erfolgreichen Verbinden hat sich die Software automatisch aktualisiert und alles war gut. Inzwischen hat Anker eine neue Software veröffentlicht. Da der Drucker verbunden ist, erscheint der Punkt nichtmehr. Ich hoffe aber, daß Anker das Problem behoben hat. Ohne Verbindung mit dem Drucker ist die Software nutzlos und der Drucker ein teurer Briefbeschwerer. Eine optionale Software gibt es dafür nicht. Es wär zu einfach, würden sich die Hersteller von UV-Druckern auf ein gemeinsames Programm einigen. Da kann man Anker vermutlich keinen Vorwurf machen. Dieser Vorwurf geht an die Nachfolger. Man stelle sich vor, jeder Tinten- und Laserdrucker würde eigene Office-, Foto-… Software erfordern. Somit gibt es auch kein einheitliches Dateiformat für den Austausch von Projektdateien.
Zurück zum eufyMake-Studio. Eine sehr umfangreiche Software! Ich hab längst nicht jede Funktion getestet! Viele Informationen aus dem fehlenden Handbuch werden hier angezeigt und helfen recht unkompliziert im Umgang und der Bedienung des Druckers. Am Anfang war ich sehr schnell wieder im Schockzustand. Der Drucker fällt schnell in einen Ruhezustand und dann meldet die Software Drucker offline. Die Verbindung ist jedoch zwingend erforderlich und beginnt mit der Erkennung der Druckobjekte. Auch hier fehlt mir eine kurze Info, wie der Drucker geweckt wird.
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Der E1 wacht NICHT automatisch auf, wenn Studio ihn sucht. Kurzer Druck auf Power Damit bekommst du eine 100 % zuverlässige Verbindung, ohne Neustarts, ohne App, ohne WLAN. |
Was soll ich nun weiter zur Software schreiben. Die Konturerkennung kommt oft an ihre Grenzen. Man sollte schon rein zoomen und genau schauen, sonst gibt es Spuren auf der Unterlage vom Druckbett. Die Optik erkennt die Höhen schlecht und zeigt oft den seitlichen Rand vom Objekt. Was ich etwas vermisse, ist die Beobachtung beim Druck, wie wir es beim 3D-Druck inzwischen gewohnt sind. Zumindest könnte das Programm zum Abschluß ein Bild vom fertigen Objekt anzeigen. Immerhin wird das in die Ausgangsposition gefahren und der Drucker schaltet das Licht ein.
Die Software bietet Zugriff auf freie Projekte von anderen Usern (ähnlich Makerworld). Als erste Versuche kann man das durchgehen lassen. Es hat mich nicht vom Hocker gerissen. Freunde von Wackelbildern finden ein Tool im Beta-Stadium für Lenticular-Bilder auf der Seite von eufy.
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Die App und das Internettool nutze ich nicht. Abgesehen von dem Verbindungsproblem hatte ich keine Probleme. Der Funktionsumfang wurde von mir noch nicht ausgereizt. Die Bedienung ist selbsterklärend. Zudem ist das Programm in deutsch. Ich hab noch keine lustigen Übersetzungen entdeckt.
Testdrucke
Marktübersicht
Anker hat gefühlt eine neue Druckerkategorie ins Leben gerufen und hatte damit für ein Jahr eine marktbeherrschende Situation. Die Zeit ist vorbei, und das wird wohl am deutlichsten mit der kürzlichen Preissenkung. Der Drucker wurde von 2.500€ auf 2.200€ herabgesetzt und fast das gesamte Zubehör, von Patronen bis zum Rotationstool wurden um ca. 20% im Preis gesenkt. Gut für den Käufer. Quisa testet bereits und schreibt einen Bericht zum neuen UV-Drucker von xTools. Auch BambuLab will nun mitmischen und hat bestätigt, mit der Entwicklung begonnen zu haben. Das sind noch lange nicht alle, zeigt aber, welches Potential dieser Technik eingeräumt wird.
Fazit
…(folgt)
- Leistungsfähiger, aber komplexer UV‑Drucker.
- Hoher Platzbedarf und hoher Wartungsaufwand.
- Fehlendes Handbuch erschwert Einstieg.
- Für engagierte Anwender sehr vielseitig.
Wer nun das Für und Wider abgewogen hat, mit den anderen UV-Druckern auf dem Markt verglichen hat und noch immer diesen Drucker kaufen möchte, der findet diesen im Shop von eufy ab 2.200€, je nach Ausstattung. Mit dem Kauf über diesen Link, unterstützt Ihr diese Seite ohne Mehrkosten.
Beteiligt Euch gern an der Diskussion im Forum.
Sicherheit
Vorbeugen ist besser als auf den Arsch fallen! Damit komm ich zurück zum Anfang und dem fehlenden Handbuch. Hier hilft auch das Wiki nicht wirklich weiter. Ich möchte hier nicht bewerten, ob das nicht möglicherweise gar zu einem Verkaufsverbot für dieses Gerät führen könnte. Fakt ist, es gehört zur Risikobewertung einer CE-Konformitätserklärung. Wenn ich im Drucker eine UV-Brille finde, dann ist diese vermutlich zum Schutz vor UV-Licht gedacht. Also existiert hier eine Gefährdung. Ähnlich dürfte es mit dem Harz und den entstehenden Dämpfen aussehen. Also gehören da entsprechende Hinweise zum Gerät. Bei allem Wohlwollen, kann ich an dieser Stelle auch Anker nicht aus der Verantwortung nehmen. Meine Ausführungen können hier nur als „Notnagel“ für die betroffenen User dienen. Hier die wichtigsten Punkte zusammengefaßt. Eine ausführliche Version könnt Ihr hier als pdf herunterladen.
Hauptgefahren
- UV‑Strahlung: Deckel geschlossen halten, UV‑Schutzbrille bei offenem Betrieb.
- Chemische Risiken: UV‑Tinten enthalten Acrylate → Handschuhe, Belüftung.
- Mechanische Risiken: Keine Eingriffe während Bewegungen.
- Elektrische Sicherheit: Geerdete Steckdose, Überspannungsschutz.
- Umgebung: 18–28 °C, keine direkte Sonne oder UV‑Licht.
- Emissionen: VOC, Aerosole, Gerüche → gute Lüftung zwingend.
Wartung
Wie schon beim Thema Sicherheit, finde ich leider keine umfassenden Informationen von Anker. Es wird jedoch teuer, wenn der Drucker nicht gewartet wird und führt zum Totalausfall. Allein der Druckkopf kostet im Austausch über 500€. Ich kann auch hier keine Garantie für Anker übernehmen, möchte aber dem User eine Hilfestellung geben. Tatsächlich kann ich mich nur wundern, daß ich über diese fehlenden Informationen in den vielen „Testberichten“ nichts gehört habe. Wozu testen diese Leute eigentlich die Geräte?
Wartung & Pflege des eufyMake E1
Wartung ist entscheidend, da der Druckkopf sehr teuer ist. Auch hier eine kurze Übersicht und ausführlich als Pdf zum Download.
Täglich
- Druckkopfunterseite reinigen
- Wiper säubern
- Cap‑Station feucht halten
- Düsentest durchführen
- Weißtinte schütteln
- Druckbett reinigen
Wöchentlich
- Weiß‑Unterdruck kalibrieren
- Gloss‑Kanal prüfen
- Führungen entstauben
- Lüfter reinigen
Monatlich
- Tiefenreinigung Weiß/Gloss
- Cap‑Station‑Pad prüfen/ersetzen
- Druckkopfinspektion
Situationsabhängig
- Streifen → Reinigung + Unterdruck
- Gloss‑Probleme → Kopf reinigen
- Texturfehler → Höhenkalibrierung
Bastelstunde
Ich wurde schon gefragt. Nein. Leider kann ich den Roll to Film Aufsatz nicht zeigen. Schaut auf die IFA Berlin. Hier wird es vorgestellt. Ein neues Gerät steht dort unter Glas. Es darf also weiter gehen. Dennoch darf ich Euch etwas zeigen, was im Moment noch nicht verkauft wird.
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Anker bringt demnächst eine Absaugung und einen externen Filter für den eufyMake. Ich würde Euch die Absaugung ja zeigen, nur hab ich hier kein Fenster und keine Möglichkeit, die Abluft nach außen abzuführen. Den Filter hab ich leider nicht. Warum nun Bastelstunde? Erinnert Euch. Mintion hat mir einen Filter zur Verfügung gestellt. Die Idee ist nicht neu. mpox hat es in seiner Vorstellung des eufyMake schon gezeigt. Ich hab nun den Vorteil, ich muß nur den Schlauchanschluß anpassen. Der Rest ist schon vorhanden.
Bei größerer Menge kann man sich auch eine Auflage erstellen, um nicht ständig neu ausrichten zu müssen. Ich hab das mal für Visitenkarten erstellt.
Neuheiten
Nun hab ich schon die Absaugung und den Filter gezeigt, dann können wir auch die weiteren Neuheiten zeigen, welche Anker in der Pipeline hat. Wer auf der IFA in Berlin ist, kann diese auch live sehen.
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Da ist der Roll to Film Aufsatz, der noch im September erscheinen soll. Das Tintenzuführsystem kommt im 4.Quartal. Zum Textildrucker gibt es noch keine konkreten Angaben, aber er soll schon Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. Eine Reihe Neuerungen wandern heimlich und unbemerkt in den Drucker. Ein optimierter Algorithmus steuert die weiße Tinte gegen Verstopfung, doppelte Druckgeschwindigkeit dank bidirektionalem Druck… Anker steckt viel Energie in die weitere Entwicklung dieser Drucker!
Links
Getting Started with eufyMake E1 – YouTube


























Hallo zusammen, ich nutze den eufyMake E1 seit etwa vier Monaten privat in den Niederlanden. Mein Drucker hat vor Kurzem das Problem, dass sechs Tintenkanäle nicht mehr drucken. Der Support bot 40 % Rabatt auf einen nicht bestätigten Druckkopfwechsel an. Ich habe zudem eine formelle Verbraucherbeschwerde eingereicht. Ich arbeite an einem unabhängigen, schreibgeschützten Diagnosetool – wäre für Eure Erfahrungen toll: Hat bei Euch der Druckkopf versagt? Wie waren die Erfahrungen mit Support, Reparatur oder Austausch? Gibt es nicht-sensitive Diagnosemethoden, die Ihr anwenden konntet? Ich freue mich auf Euer Feedback hier im Forum.
Ich kann da im Moment nichts zu sagen. Bislang läuft der Drucker ohne Probleme. Ich hatte nur die Probleme mit der Inbetriebnahme und der fehlerhaften Softwareversion. Der Support wollte mir keine alte Version geben.
Du bist hier aber nicht im Forum! In den Kommentaren der Blogbeiträge wird kaum gelesen. Da wird sicher kein Feedback kommen. Melde Dich besser im Forum an.
Vielen Dank, Uwe, für die ehrliche Rückmeldung und den Hinweis auf das Forum. Gut zu wissen, dass Ihr E1 derzeit zuverlässig druckt. Ich untersuche insbesondere, ob Software-/Firmware-Updates, der Druckkopfzustand und gespeicherte Lebensdauerwerte zusammenhängen – eine Ursache ist noch nicht nachgewiesen. Falls Sie Zeit haben: Wissen Sie, ob sich bei einem funktionsfähigen E1 die echten Betriebsstunden oder die Restlebensdauer des Druckkopfs anzeigen lassen? Mir geht es ausschließlich um sichere, lesende Diagnose ohne Eingriffe. Ich werde das Thema im Forum aufgreifen, sobald mein Zugang funktioniert. Vielen Dank und viele Grüße, Mateusz.
Das ist ein Punkt, den ich mir bislang nicht angesehen habe. Ich wüßte im Moment nicht, wo ich nach diesen Angaben suchen sollte.
Hallo,
mein Name ist Svetlin Karlov und ich arbeite in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung der IVO interactive UG in Berlin.
Wir entwickeln das Projekt „Harlequin: Ein modulares, haptisches Eingabegerät zur Posenbewertung von 3D-Charakteren“.
Wir müssen eine Textur direkt auf die aus Legosteinen bestehenden Teile unseres Modells drucken. Ein EufyMake-Drucker wäre für uns die optimale Lösung. Wir haben bereits einen kleinen Test im Büro von Anker durchgeführt, und das Ergebnis war mehr als zufriedenstellend.
Daher möchte ich höflich fragen, ob Sie einen solchen Drucker besitzen und einen Druckservice anbieten. Oder könnten Sie mir eine Adresse in Berlin nennen, wo ich einen solchen Drucker nutzen kann?
Zur Information: Es handelt sich um 14 Teile, die zunächst nebeneinander angeordnet und von vorne und hinten, dann von oben und unten und schließlich von beiden Seiten bedruckt werden. Dies erfordert insgesamt sechs Druckvorgänge.
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen,
Svetlin Karlov
Forschungs- und Entwicklungsabteilung
IVO interactive UG
Carola-Neher Straße 18,
12619 Berlin
Ich weiß nicht, ob das hier wirklich so stehen bleiben soll? Ich bin nicht in Berlin ansässig. Dresden ist nicht um die Ecke, aber nicht aus der Welt. Es gibt ja DHL. Das mir der Drucker zur Verfügung steht, ist ja ersichtlich. Den Rest sollten wir dann besser per Mail regeln. Ob es in Berlin einen Besitzer gibt, kann ich nicht beantworten, aber Berlin ist groß.
Danke für den Bericht Uwe. Prima. Achtung Widerspruch. Auch wenn ich einiges noch nicht verstehe, ist es dennoch gut geschrieben.
Ich bin ganz gespannt auf meinen UV Drucker. Dann würde ich auch mehr davon verstehen.
Danke! Wenn es Dich beruhigt, mir ging es nicht anders. Es ist ein völlig neues Kapitel für mich. Ich bin noch immer damit beschäftigt, die vollen Möglichkeiten zu erkunden.
Hallo Uwe,
vielen Dank dir für deinen Bericht! Echt spannend was da so Neues auf den Markt kommt.
Was mich ein wenig schockiert ist die Wartungs-Liste. Weißt du, ob diese täglichen Reinigungen auch gemacht werden müssen, wenn der Drucker mal still steht? Muss dann die Nachbarin, die während des Urlaubs Blumen gießt, künftig auch noch den Drucker betreuen oder lassen sich die Farben entnehmen und irgendwie versiegeln, sodass man mal zwei Wochen nichts machen muss?
LG
Danke! Ich bin noch am Testen und Probieren. Nur war die Gefahr groß, die Hälfte zu vergessen, bis der Test beendet ist. Dabei geht nicht alles glatt. So wie ich die guten Ergebnisse zeige, verheimliche ich auch meine Fehlschläge nicht. Ich kann aber unmöglich alles zeigen. Dabei ist mir auch das Thema Wartung bereits auf die Füße gefallen. Plötzlich fehlt das weiß im Hintergrund. In dem Moment wird klar, ich hab da etwas unterlassen. Ein Punkt ist unerläßlich. Der Drucker darf nicht vom Strom getrennt werden! So ganz heimlich rappelt es in regelmäßigen Abständen im Gerät. Dabei wird gespült, gewischt… Keine Ahnung. Nach unbekannter Zahl an Reinigungszyklen verliert der Drucker die Lust und pumpt die Tinte zurück. Dann wird das Rappeln seltener. Nach ca. einer Woche bekommt der Drucker es mit der Angst zu tun. Ich nutze die App nicht! Ich nehme an, jetzt funkt Dich der Drucker an und fordert Dich eindringlich auf, einen intensiven Reinigungszyklus zu starten. Das sollte auch aus der Ferne möglich sein. Das Verhindert das Verstopfen der Düsen. Was es nicht macht, die weiße Farbe im Topf umzurühren. Also muß man die Patrone von Hand entnehmen und leicht schütteln. Wenn das mal 14 Tage nicht geschüttelt wird, dann wird der erste Druck nichts, aber der Drucker nimmt keinen Schaden. Dann schüttelt man das weiß und wieder alles gut. Nur muß der Drucker eingeschaltet bleiben, um diese Reinigung ständig durchführen zu können. Meine Liste klingt schlimmer als sie ist. Das Meiste macht der Drucker alleine.
Klasse, dass Du Dir die Zeit für so einen schönen Bericht genommen hast!
Dazu hätte ich niemals die Geduld.
Danke! Gründe für den Umfang hab ich bereits genannt. Ein vergleichbares Gerät hatten wir noch nicht.
Danke Uwe für den umfassenden Bericht!
Gruß Fritz
umfassend ist die freundliche Umschreibung. Und dabei ist der noch nicht fertig. Nur wollte ich es nicht weiter hinauszögern. Es ist schon ein spannendes Gerät. Ich bin auf den Vergleich mit dem Drucker von xTool gespannt.
Kommste auf ein Bier vorbei und du schaust ihn dir Live an :p
Insgesamt ist die Technik schon sehr toll und ich mag Eufy einfach dafür, dass sie sich getraut haben, so einen Drucker für die breitere Masse zu bauen. Klar gabs das auch schon vorher, aber halt nicht verbreitet und jetzt kann man die auch nutzen wenn man nicht pausenlos druckt. Außerdem sieht er auch noch ansprechend aus.
Dafür haben sie meinen Respekt. Und du auch Uwe, weil du dich da durchgebissen hast. Jetzt haben wir nämlich mal das, was vielleicht sonst vermisst wird: einen Erfahrungsbericht aus Anfängersicht ohne das man bereits jahrelang in der Materie drin steckt.
xTool Bericht kommt denke nächste Woche. Wer es nicht abwarten kann, schaut im Forum im „Tagebuch“ vorbei.
🙂 Gibt es bei Euch Bier? 😉 Ich mach mir gleich einen schwarzen Steiger auf.
Für die breite Masse würde ich im Moment noch nicht so zustimmen. Zumindest einer deutlich größeren Nutzerzahl. Ja. Nicht jedes Problemchen mit dem Drucker kann ich dem Drucker anlasten. Ich hab halt keine Erfahrung mit vergleichbaren Geräten. Nur hätte ich hier von Anker etwas mehr Unterstützung für den Einstieg erwartet. Irgendwann sind diese Anlaufprobleme aber überwunden. Dann bleibt ein Drucker mit ansprechenden Druckergebnissen. Ja. Inzwischen kommt gefühlt jeden Tag ein neuer UV-Drucker auf den Markt. Damit ist der eufyMake gerade noch rechtzeitig eingetroffen.
Ich freu mich schon auf Deine Erfahrungen. Laß Dich nicht hetzen. Ich sehe selber, welch umfangreiches Thema sich da ausbreitet. Und der eufyMake E1 ist erst der Anfang. eufyMake hat schon den Textil-Drucker auf der IFA gezeigt.