Update: Kurzmeldung(en)

Nur ein weiterer Ender-3?
Nicht ganz! Es handet sich um die Crane 3D Printer Serie von M3D. Das läßt bereits vermuten, da handelt es sich nicht um einen Drucker. Es gibt ihn in 3 Ausführungen und zum Preis von 349 bis 549$. Was hat er das den Preis rechtfertigt? Nun der Hersteller möchte nicht weniger als den Markt aufmischen! Ist der „The Bowden“ für 349$ noch dem Ender-3 in der Ausstattung und dem Aufbau sehr ähnlich bringt der „The Dual“ für 449$ einen 2-Farb-Mischdruckkopf mit. Der „The Quad“ für 549$ kommt gar mit einem 4-Farb-Mischdruckkopf und soll damit bis zu 50.000 Farben mischen können. Die Auslieferung soll im August beginnen und kann bereits bestellt werden. Mehr dazu auf der Homepage.

Hab ich da oben Kurzmeldung hin geschrieben? So ein Quatsch!

Das folgende Video ohne großen mit Kommentar. Angekündigt ist der CR-X bereits seit einiger Zeit. Sind das nun tatsächlich 300x300x300mm? Zumindest sieht er jetzt eher nach CR-20 als nach CR-10 wie auf den ersten veröffentlichten Bildern aus. Das dürfte alle freuen die ein Problem mit der Box neben dem Drucker hatten. Ich hätte eigentlich nach dem CR-20 zunächst mit einem überarbeiteten CR-10 gerechnet. OK das X kann natürlich auch als Römische Zahl gelesen werden und dann sind wir wieder bei der 10. Das Video im Anschluß haben die PlastikJunkies ausgeschlachtet und in Ermanglung von Fotos alle Infos heraus gezogen die darin zu finden sind. Das auffälligste wie gesagt ist das vom CR-20 übernommene Design mit integriertem Netzteil und Steuerung. Auch hier kommt nun 24V zum Einsatz und das Problem mit dem schwachen Heizbett ist hoffentlich nun Geschichte. Über die Druckoberfläche (Flex oder eine Art Ultrabase) scheint sich Creality-3D noch nicht einig zu sein. Zum ersten Mal bekommt der CR-X 2 Extruder und ein nicht genanntes Hotend mit einer Düse. Der Einsatz von verschiedenen Materialien ist damit zumindest schwierig. Anders als beim CR-10S hat der CR-X zwar auch 2 Spindeln aber diese werden von einem gemeinsamen Stepper und einem Zahnriemen auf der Oberseite angetrieben. Das Touch Display ist bereits vom CR-10S bekannt. Die Filamenthalter oben auf dem Rahmen und die Filamentführung sind leider wie bei den Ender-Modellen nicht so optimal. Die Kabel und Kabelführung wurden nochmals optimiert. Mein erstes Fazit: Wer war bitte nochmal Wanhao D9?

Irgend wie hab ich in letzter Zeit den Slic3r PE vernachlässigt und weis daher nicht wann es passiert ist. In den letzten Monaten scheint JPrusa seinen Fokus auf den deutschsprachigen Raum geschärft zu haben. Neben Prusa.de, https://shop.prusa3d.com/de/, deutschen Anleitungen, PrusaControl in deutsch ist auch der Slic3r PE um die deutsche Sprache erweitert. Am 14.Juni wurde die Prusa-Software auf Version 2.1.7 aktualisiert. Neben Treibern ist darin auch PrusaControl und eben Slic3r PE enthalten. Das Slic3r PE kann in Version 1.40.0 auch ohne die Prusa-Treiber hier herunter geladen werden. In der Konfiguration steht auch Deutsch zur Auswahl.

Gina Häußge hat am 29.Mai eine neue Version von OctoPrint veröffentlicht. Mit OctoPi 0.15.1 steht die aktuelle Version für Raspi den zum Download unter https://octoprint.org/download/ bereit.

Die Neuerungen kamen bereits mit Version 0.15 Anfang Mai und diese Version ist nur ein Fix. Das aktuelle OctoPi kommt wieder mit bekanntem MJPG-Streamer sowie CuraEngine 15.04 und läuft auf dem aktuellen Raspbian Stretch Lite vom 18.04.2018 (offizielles Betriebssystem des Raspberry Pi). Damit wird auch das neuste Raspi-Modell unterstützt.

Und schon kommt auch eine neue Cura-Version. Die Version 3.4.0 bringt reichlich neue Funktionen. Vermutlich ist die Inventor-Integration nur für mich ein Grund zur Freude aber auch die Nutzer von Blender, OpenSCAD und FreeCAD kommen in diesen Genuß. Auch das OctoPrint PlugIn wurde für die neue Version überarbeitet. Feintuning an vielen Ecken, Bug fixes und auch neue Druckerprofile bringt die neue Version. Neue Funktionen: Füllstruktur, Füllung für Überhänge Stützstruktur, Stützstruktur-Einzüge einschränken, Max. Kammentfernung ohne Einziehen, Stützstrukturen bei Bewegung umgehen, Anzahl der Wandlinien der Stützstruktur, Maximale Bewegungsauflösung, Querfülldichte Bild und Querfülldichte Bild für Stützstruktur müssen in den Einstellungen sichtbar geschaltet werden.

Das kann nicht bis Sonntag warten!


In Hannover ist wieder Cebit! Eigentlich nicht der Tummelplatz für Maker aber der Heise-Verlag hat den Freitag zum Maker-Day erklärt und das MAKE-Magazin bringt den ganzen Freitag in der #heiseshowXXL Beiträge mit Themen aus der Makerscene.

Der Maker-Day auf der CeBIT 2018
10:30 – 11:15
Massimo Banzi: Democratizing Industry 4.0 with Arduino and Open Source
11:30 – 12:15
Peter König: Der Luxus-3D-Drucker für 250 Euro in der Praxis
13:00 – 13:45
c’t Uplink: Das neue CeBIT-Konzept, Mikrocontroller für Maker
14:00 – 14:45
Massimo Banzi und Helga Hansen: What’s ahead for Arduino?
15:00 – 15:45
Heinz Behling: Günstige Lasercutter verbessern
16:00 – 16:45
Carsten Meyer: MaXYposi – Fräsen im Eigenbau

Da gibt es also einiges zu sehen und das vom PC aus! Hier geht es zur HeiseshowXXL.

Update 22.06.18: Der MakerDay ist vorüber. Wer keine Zeit oder Möglichkeit hatte es live zu verfolgen kann hier die Aufzeichnung ansehen. OK! Luxus ist relativ! Auch in der modifizierten Version würde ich den A8 nicht als Luxus bezeichnen aber interessant ist es auf jeden Fall. Interessant wird sicher auch das Thema 3D-Drucker-Vitrine in der neuen Ausgabe der make. Titelthema ist Günstige Lasercutter sicherer machen – so geht’s. Der Beitrag zum Lasercutter war schon aufrüttelnd. Wirklich vertrauenserweckend sind die Kisten wohl nicht. Dann sollte dieser Beitrag wohl in Verbindung mit einem EleksLaser A3 deutlich besser funktionieren. Fehlt noch das passende Gehäuse mit einer Absaugung. In fertiger Form gibt es alternativ den Lasercutter von Glowforge. Die Schneidfläche ist 495 mm breit und 279 mm tief und es gibt ihn in 3 Versionen von 2495$ bis 5995$. Die passende Absaugung kostet 995$.

und hier noch die eierlegende Wollmilchsau! 3-in-1-3D-Drucker nennt die Firma snapmaker ihr Gerät auf Kickstarter. Tatsächlich kann der 3D-Drucker auch Lasern und Fräsen in einem Gerät. Der Bauraum ist etwas eingeschränkt aber interessant ist es auf jeden Fall!

Die Software dazu ist frei verfügbar und kann in verschiedene CAD-Programme wie Fusio360 eingebunden werden. Snapmaker3d für den 3D-Druck und Snapmakerjs für Laser und CNC liegen auf der Downloadseite von Snapmaker.
Gibt es alles schon und in größer? Ja. Mir gefällt er dennoch.

 

 

27 Kommentare

  • Neues Cura und CR-X von Creality-3d

    • Ich glaub, für 2-Farben Drucken gleichen Materials ist die Y-splitter Variante des CR-X mit einer Düse sogar gut geeignet. Das Tröpfeln bei 2-Düsen krieg ich einfach nicht weg. Ich muss das testen. Das heisst: ich brauch nen CR-X.

    • Sorry! Verdammte Schnipsel! Immer wieder eine neue Meldung!
      Ja! Hat sich beim CR-20 alles über fehlende Innovation aufgeregt macht es doch Sinn wenn man jetzt den CR-X sieht. Creality-3d überarbeitet die CR-Serie. Noch fehlt ein Urteil zu der Dual-Material Variante. Mir ist nicht bekannt ob Creality-3d Erfahrung damit hat. Die einzelne Düse wie bei Prusa läßt sich besser händeln aber ist für verschiedene Materialien weniger geeignet. Warten wir ab. Wenn Du bereits darauf schielst muß ich ja nicht wieder zur gleichen Zeit zuschlagen.
      Nach Ralph schon der Zweite mit diesen Kauf-Symptomen in diesem Beitrag! Fast schon bedenklich 😉

  • Der reizt mich auch und ich kann nur von den Chinalasern abraten. Ich habe hier ja einen 2,5W-China-Laser zum spielen schon hier und der bruzzelt kaum was weg. Im Laserforum auch schon recherchiert, aber was Brauchbares ist da eher ab 700 EUR und zwar nur für die Laserdiode inkl. Ansteuerung, also ohne Mechanik.
    Um eigene Leiterplatinen schnell fertigen zu können wäre der snapmaker mit seiner Spindel für mich schon sehr interessant. Und ich bin da sehr geneigt auf den Kaufknopf zu drücken.

    Ich glaub ich tu es…. Eine Nacht mal drüber schlafen…

  • Links zur Aufzeichnung und Themen hinzu gefügt.

    • Uwe, du wirst doch nicht schwach werden? 😉

    • Hm!!! Wenn Du mich so fragst! ist der Snapmaker nicht schlecht! und für knapp 700€ eigentlich auch bezahlbar aber doch etwas klein. So ein EleksLaser A3 mit einem kleinen 0,5W Laser für den Einstieg zum Spielen und der Option für diesen 6,5W Laser aus Polen, dazu ein eigenes Gehäuse und die Absaugung gebaut da könnte ich schwach werden. Problem: Ich hab hier noch die Bastelbude stehen…

      • Die Bastelbude hab ich auch noch hier stehen, ja 🙂 Und den guten Bodenseewein, den wir zusammen leeren wollten, während du mein X5S bohrst steht auch noch hier 😀

        Nen Cutter, der mir 3-4mm Acryl (farblos) schneidet, das fehlt mir definitiv auch noch. Nur finden tue ich da nix. Den Snapmaker hatte ich schon bei Conrad im Warenkorb, aber ich glaub, ich lass den aus. Zu viele Baustellen offen

      • Das Thema fehlt uns eindeutig noch auf der Seite! Dieses A3-Teil ist eindeutig Spielzeug! Ohne Erfahrung damit könnte es aber ein Einstieg in das Thema Laser sein. Die Variante mit dem 3D-Drucker ist nichts für mich. Der Bauraum und die fehlende Einhausung stören. Wenn man um den A3 noch ein Gehäuse baut und eine Abzugsvorrichtung könnte das eine brauchbare Grundlage bilden. Bei einem stärkeren Laser aus China muß damit gerechnet werden, daß der Zoll zuschlägt. Darum der Laser aus Polen. Was ist eigentlich aus dem Laser von Dremel geworden?
        Das mit der gemeinsamen Bastelstunde am Bodensee hat sich leider noch nicht ergeben. Ich hoffe, der Sternchenclub schiebt mal einen größeren Auftrag rüber und dann verbinden wir das miteinander. Von Rastatt, Wörth oder Germersheim ist es nur noch ein Katzensprung an den Bodensee.

        • Der Dremel Laser.. neulich hab ich ne Vorstellung davon gesehen, aber wenn ichs noch recht im Kopf hab, hatte dessen Preis eine große 5 am Anfang.. und nein, 500,- warens nicht.

          Für das Geld, kann ich die nächsten 40 Jahre meine Acrylteile von expresszuschnitt.de lasern lassen…

  • Den snapmaker kann man hier sehen:
    https://www.youtube.com/watch?v=t0ScB-opiJk

    Scheint ganz gut zu sein, ist aber auch kein Schnäppchen. Für den reinen 3D-Druck zu teuer und Lasergravur kann man auch im Chinaladen schon für 120 Euro bekommen als Paket. Einzig das Fräsen und weil man eben drucken, gravieren und fräsen kann mit dem Gerät, macht es das interessant. Fräsen ist aber so eine Sache, das ist saueerei in extrem…möchte mal sehen, wer das mit dem Ding, so schick es auch ist, im Wohnzimmer macht. 😀 😛

    • Ja, drum hab ich auch keine Fräse.. 🙂 Hätte gerne eine, aber das is zuviel für in der Wohnung..

  • Den Snapmaker kann man auf Conrad schon bestellen. werden: 799,-
    https://www.conrad.de/de/snapmaker-3d-drucker-inkl-software-1677587.html

    Was wohl der Luxus. 3D-Drucker für 250,- Euro ist?

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