SUNLU UV-Resin Curing Enclosure

SUNLU hat uns eine Härtebox zur Verfügung gestellt.
Diese Box ist gedacht für die Resindrucker unter uns, mit dieser Box werden gedruckte und gewaschene Teile nachträglich gehärtet.

Schauen wir uns diese Box doch einmal genauer an….

Technische Daten:

  • Bausatz als DIY (do it yourself) System
  • Modell: DIY Kit RC-1
  • Abmessungen: 235 (L) x 225 (B) x 230mm (H)
  • Nutzgröße: 170 x 205 x 155mm
  • Gewicht: 1,2kg
  • Timer 0-600s (max. 10 Minuten)
  • Netzteil: Steckernetzteil 100-240V, 50/60Hz, 12V 1A bei 12W
  • Lichtquelle UV-LEDs mit 405nm Wellenbereich
  • Drehteller: 5-10 u/min

Verpackung:

Öffnet man die Verpackung, so finden sich alle benötigen Teile fein eingepackt in Schaumstoff vor.

 

 

 

Gut zu erkennen schon hier, die kleine UV-LED-Leiste und die Seitenwände der Box.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz unten in der Box befinden sich die restlichen Teile. Oben rechts sieht man auch schon den Drehteller. Neben einem Schraubendreher für die LED-Leiste findet sich hier noch das Netzteil, die Steuerbox und ein kleines Tütchen mit Gummibändern.

 

Aufbau: 

Die Anleitung, auch in deutscher Sprache, liegt als kleines Faltblättchen vor und beschreibt jeden Schritt einzeln. Die Teile sind zudem auch nummeriert. Auch ohne Anleitung bekommt man die Box so in wenigen Minuten aufgebaut. Die Seitenteile werden mit kleinen Gummis gehalten, die dabei über die Querstreben gezogen werden.
Das funktioniert erstaunlicherweise auch sehr gut!
Einige Ersatzgummis liegen dem Tütchen auch bei, falls mal eines gerissen sein sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Box, wenn sie fertig montiert ist. Ein einfaches und funktionales Prinzip.

 

Bedienung:

Über die kleine Steuerbox wird die Station bedient. Auch hier, alle Funktionen sind klar und eindeutig beschrieben. Eine Fehlbedienung ist kaum möglich.

 

Das Display zeigt die Laufzeit der Station in Sekunden an. Möglich sind hier Werte von 0-600s, was damit 10 Minuten maximaler Laufzeit entspricht.

Über die Taste On/Off wird die Station gestartet oder auch gestoppt. Mit den Tasten Minus(-) und Plus(+) wird die Zeit jeweils verringert oder erhöht. Beim Festhalten einer der Zeittasten wird die Zeit in größeren Schritten verringert oder erhöht.

Schön auch, die Box merkt sich die Einstellung auch nach ziehen des Netzsteckers!

Ein kleiner Summer fängt 5 Sekunden vor Ablauf der Zeit dezent an zu Piepen.

 

Ein kleiner Nachteil ist, öffnet man die Tür während das Gerät läuft dann geht zwar das Licht in der Box aus, der Zähler läuft allerdings weiter munter herunter. Kein Beinbruch jetzt, sei aber hat erwähnt.

 

Sicherheit:

Damit nicht direkt in die LEDs geschaut werden kann, befindet unten rechts an der vorderen Tür ein kleiner Mikroschalter, der beim Öffnen das Licht in der Box ausschaltet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachteil ist, die Tür vorne schließt nicht sauber, da der Widerstand des Schalters zu groß ist und der Winkel im Gehäuse für die Tür zu gering ist, das lässt oben einen Spalt aus dem das Licht ungefiltert austreten kann.

 

Leser Peter hat mich auf die Idee gebracht, mit dem Schraubendreher den Endstop zu justieren. Das geht!

Ich gebe zu, ich habe mich zu dämlich angestellt. 😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die LED-Leise ist direkt auf die Rückwand geschraubt. Ob damit eine Kühlung der Leiste möglich ist, vermag ich nicht zu sagen. Mit der maximalen Leuchtdauer von 10 Minuten dürfte den LEDs schon recht warm werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eingeschaltet leuchtet die Box schön blau.
In wie weit das jetzt gefährlich ist, kann ich nicht bewerten oder beantworten. Im Grunde lässt die Box so das schon ins Blau gehende Licht durch die Wände hindurch.

 

 

 

 

 

 

Benutzung: 

Natürlich musste die Station auch gleich zeigen was sie kann, also gleich mal zwei Figuren, frisch gedruckt und gewaschen, eingelegt und 3 Minuten härten lassen.

 

 

 

Die beiden Figuren sind so nachgehärtet worden, wie es sein soll. Ich hab da nichts zu meckern oder zu kritisieren.

Die Nachhärtebox macht wofür sie gedacht ist.

Wer seine Druckobjekte nicht mehr mit der Nagellampe beleuchten möchte, auch weil er die Teile vorher von Hand wäscht, sondern lieber etwas komfortabler beleuchten möchte, der wird mit dieser Station glücklich!

 

 

 

 

 

Fazit:

Einfacher Aufbau und eine simple Funktion die macht was sie soll. So lässt sich diese Station beschreiben.

Wie lange die UV-Leiste und die Gummis zum Fixieren der Seitenwände überleben, mag ich nicht zu beurteilen, das wird die Zeit zeigen.

Insgesamt bin ich überrascht über die Einfachheit und Funktionalität dieser Nachhärtestation.

Eine Kaufempfehlung ist so ein Bauchgefühl. Wer die Box in den Keller stellen kann oder dahin, wo sie niemand sieht oder fremdbedienten kann, der kann zugreifen.

Preislich finde ich sie mit gut 45€ im Mittelfeld angesiedelt.

Zu kaufen gibt es die Station hier im Onlinekaufhaus: klick mich an

7 Kommentare

  • danke für den guten Bericht. Ein paar Monate eher und das Teil hätte mich vor dem Fehlkauf der Wash&Cure 2.0 von Anycubic bewahrt.

    • Wieso denn Fehlkauf, nicht zufrieden?

      • an sich ein tolles Teil. Weil aber das Waschen mehrstufig am besten funktioniert da sonst zu oft gewechselt werden muss und Anycubic entschieden hat das es keine Ersatz Waschbehälter gibt musste ich eine komplett eigene Waschmöglichkeit aufbauen mit Magnetrührer usw. Damit ist das Teil als Waschanlage überflüssig und somit nur eine überteuerte Härtebox, die aufgrund des Antriebs mit einem Schrittmotor auch kleinere Modelle vom Drehteller vibriert. Somit musste ich auch dafür noch eine UV Lampe anschaffen.

  • Andre Kuhlow

    Hallo,

    der Preis geht ja noch.
    Zum Nachhärten…eigentlich sollte man doch die Teile in einem Wasser geben und nachhärten.
    So steht es jedenfalls bei meinem Harz (Photocentric), weil Luft erschwert das aushärten.

    Beste Grüße

    • Hallo.
      Ist doch kein Problem, leg es in ein Glas mit Wasser und lass es in der Kiste beleuchten, spricht nichts dagegen. Umkippen sollte das Glas allerdings nicht unbedingt, das dürfte mehr zu einem Problem werden.

  • Mit dem beiliegenden Schraubendreher kann man den Mikroschalter justieren das die Tür sauber schließen kann. Meine schließt jetzt ohne Spalt.

    • Vielen Dank 😀 Da war ich jetzt echt zu doof für! Ich erwähne Dich im Bericht!
      Ich habe nicht gesehen, dass der Endstop in einer Nut liegt und bewegt werden kann, ich dachte der Schalter sitzt fest an seiner Position.
      Ich glaube ich muss selbst auch wieder ins Licht! 😀

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