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Wie wendet man manual bed leveling an?

Hallo 🙂

 

Ich habe in meinem Ender 3 das manuelle bed leveling freigeschaltet, ich kann über das Menü das level in babysteps einstellen.

 

Wie wird diese Einstellung aber dann weiter verwendet? Es sind ja dann 9 Koordinaten. Lädt man einfach ein gcode file rein, startet den Druck und der Drucker wendet das Bed Leveling automatisch daran an?

Keine Ahnung was Du wo frei geschaltet hast. Der Ender-3 hat keinen Sensor also wirst Du wohl selber mit Papier an den Rädchen drehen müssen. Wie soll der so erkennen wo das Bett sich befindet. Könnte mir höchstens Korrekturwerte für Salatschüsseln vorstellen. Also wenn Du was an Deinem Drucker änderst und eine Frage stellst bitte mit Erklärung. Wir sind noch keine Hellseher.

kann keinen Lötkolben halten

jo, geht um Korrekturwerte, quasi ein Mesh von Hand angefahren, damit die Schüssel korrigiert wird. Ist ne Funktion in den neueren Marlin Versionen. Also Marlin holen, dann das manuelle Kalibrieren "freischalten" ( # Kommentarzeichen weg), auf den Drucker flaschen, dann Aufrufen. Nun fährt er den ersten von 9 Punkten an, du drehst am Knopf, bis die Düse wie der so tief ist, bis das Papier kratzt, klickst den Knopf und ab zum nächsten Punkt. Am Ende hast Du ohne Sensor ein Mesh, das er zur Korrektur verrechnen kann.

Kann mir nicht vorstellen, dass diese Werte ne hohe Halbwertszeit haben, der MK2 machts ja auch vor jedem Druck. Aber vielleicht besser als nix? Ich habs nie ausprobiert..

Ich liebe Fertigdrucker, weil: ...ich kauf mir auch kein Akkuschrauberbausatz.

Danke für die Erklärung! Im Moment hab ich noch die Ultrabase auf dem Bett. Die ist soweit gerade. Wenn irgend wann mal das Flexdingens hier ankommt und sich herausstellt das ist eine Salatschüssel klingt das nach einer Alternative! So wirklich überzeugt bin ich von den Sensoren ohnehin nicht. Am MK2 währen mir paar Stellschrauben auch lieber und ein Sensor der mir zeigt wohin ich drehen soll.

kann keinen Lötkolben halten

Hab meine Versuche mit dem BLTouch auch durch ... brauch man nicht wirkliche.

Ich hab damit nur das Bett vom CR10 vermessen, man kann sich die Werte anzeigen lassen, und dann mechanisch eingestellt bis alle punkte einigermaßen gleich sind.

Da sieht man auch schön, das auch die Ultrabase nicht eben ist !

 

Ich habe auch das Gefühl, das die Ultrabase's zum nachkaufen deutlich schlechter sind als die, die am I3Mega verbaut sind. Mit denen hab ich Null Probleme.

Danke, aber ich verstehe noch nicht, wie kommen die Werte, die man ausgemessen hat, in den Druck?

Müssen die erst ausgelesen werden und in Cura irgendwo eingegeben werden?

Die resultierende Wertetabelle wird im EEPROM des Boards gespeichert und sollte meines Wissens beim Druck dann automatisch mit ausgewertet werden. So die graue Theorie. Versuchs und achte mal drauf, ob er während des Drucks der ersten Schicht die Z-Achse bewegt. Da sollten dann minimale Ausgleichsbewegungen zu erkennen sein.

Ich liebe Fertigdrucker, weil: ...ich kauf mir auch kein Akkuschrauberbausatz.

Man muss mit M420 S1 das Mesh aktivieren. Somit wird die Höhe über den kompletten Druck ausgeglichen.

Zusätzlich kann man einen Z Fadeout aktivieren und somit sagen, bitte die Höhe über z.B. 2mm ausgleichen.

Nach dem Bed Leveln Save to Eeprom nicht vergessen, sonst wars für die Katz.

 

Am Anfang dachte ich, was ist jetzt wieder kaputt. Bis ich gemerkt habe, das die Z Achse ständig in Bewegung ist.

Im Menü habe ich den Unterpunkt, Bed Levelling aktivieren. Den kann ich vor dem Druck auf ON stellen. Ist der Druck damit für den nächsten Druck an oder sollte man zusätzlich noch M420 S1 in das gcode reinschreiben?