Polymaker Polysher – Erstversuch

Nach dem nicht ganz so ernst gemeinten Unboxing habe ich heute Abend mal versucht, das Gerät in Betrieb zu nehmen… mit weniger „glänzendem“ Erfolg.

Also zunächst mal, was finden wir in den Kartons – neben vielen anderen Kartons und der Megapipette (die für Alkohol so geeignet ist wie Rollschuhe für… die hält halt kein Alkohol, der suppt gleich wieder raus… Aber das soll und jetzt mal nicht stören.)

Pipette.. Manchmal is kleiner besser…

Also wir finden, den Polymaker Polysher:

Oben etwas schief.. der Polymaker Polysher. Da hätte man vielleicht noch ne Strebe einziehen können..

Egal, kann man wieder gerade biegen

2 Nebulizer werden mitgeliefert. Warum ist mir jetzt auch klar

Unter den Schaumstoffkissen findet sich ein 4-poliger Pfostenstecker oder wie man die Dinger nennt, hab ich erst hinterher gemerkt, dass der Schaumstoff da weg muss 😉

Nebulizer von oben

Dann ham wir noch ein Netzteil 5V 2A mit Reisestecker für die halbe Welt, DE inklusive. Das Netzteil scheint von ordentlicher Qualität zu sein, kein China Noname Billigschrott.

Ordentliches 5V 2A Netzteil (100-240V 50/60Hz)

Zum Einsetzen des Nebulizers und Füllen des Tanks wird das Teil am Strom angeschlossen und dann der Arm in der Mitte langsam und etwas stotternd nach oben gefahren.. Hier in Echtzeit:

Nun hält man mit einer Hand die transparente Plastikabdeckung nach oben (die rastet nirgends ein), während man mit der anderen Hand den Nebulizer auf den Kontakt steckt. Das graue ist ne Dichtung, ich glaub, die muss da bleiben..

Das Nebelnde muss auf das Eckige

Leider rastet der Nebulizer nicht ein, man weiß nicht so richtig, ob er nun korrekt sitzt oder nicht – die graue Gummidichtung hilft da bei der Beurteilung auch nicht so wirklich.

Dann kippen wir 99% Isopropyl Alkohol in den Tank… hier hätte eine Min / Max Füllanzeige nicht geschadet..

Man beachte auch die umlaufende Silikondichtung, die beim Verschließen des Covers mit großer Freude und zur Allgemeinen Belustigung aus der Haltenut hüpft.. Aber erst machen wir den Deckel auf den Tank

2 Deckel werden mitgeliefert: einer mit Loch und einer mit Abdeckung für den Nebulizer

Im Betrieb soll der mit Löchern benutzt werden, damit der angesammelt Alk wieder in den Tank zurück laufen kann. Der andere ist gedacht, wenn man den Polysher nicht nutzt und soll etwas dichter abdichten und den Nebulizer schützen.

Auf 2 solcher Teller legt man das zu glättende Druckstück (15cm Durchmesser max)

Nun Schließen wir das transparente Cover wieder, legen ein mit Polysmooth gedrucktes Teil auf einen der 2 mitgelieferten 2 Teller und lassen es mit atemberaubender Geschwindigkeit nach unten fahren.. und es passiert…

Nix.

Der Polysher ist der Meinung, die Abdeckung ist noch offen und weigert sich irgendwas zu tun.

Nix geht: der Polysher ist der Meinung, das Cover sei nicht zu

Der verwendete Schalter hat nen wackeligen, wenn das Cover korrekt aufgesetzt ist, wird der Stift komplett reingedrückt und der Schalter meldet „Offen“. Drückt man den Stift nicht ganz runter, funktioniert es..

Der Stift des „Anstoßes“. Stößt er an, geht es nicht

Langer Rede kurzer Sinn: Ich hab mir mit ner Nagelfeile beholfen, jetzt ist der Kontaktstift etwas kürzer und mit geschlossenem Cover wird nun auch korrekt „geschlossen“ gemeldet. In Kurz: der Schalter ist Schrott.

Wohlan, nach dieser kleinen Panne starten wir den ersten Versuch, etwas zu polyshen.. Das Gerät legt los, zaubert psychodelisch beleuchtete Nebelschwaden ins Gerät..

Ganze 10 Minuten lang, dann heißt es: Nebulizer Error, der Vorgang wird abgebrochen.  Hmmm.. was nun?

Ok, zerlegen wir das ganze wieder und tauschen den Nebulizer wir haben ja 2. Mit 10 Tropfen angefeuchtet, Cover wieder drauf, beten das der Sensor immer noch tut (tat er). Starten eines neuen Polysher Laufs und nach 5 Minuten wieder:

Nebulizer Error.

Meine Frustgrenze für heute ist erreicht.

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