Neue Cura Version von Ultimaker

Mit Version 3.0 stellt Ultimaker seine neuste Version des Slicers Cura unter https://ultimaker.com/en/products/ultimaker-cura zur Verfügung.


Cura ist einer der verbreitetsten freien Slicer und läuft neben Windows auch auf Linux und macOS und unterstützt seit einiger Zeit auch die deutsche Sprache. Neben den Ultimaker Geräten werden unter anderen auch der Prusa und dessen Nachbauten unterstützt. Nutzer von SolidWorks und Siemens NX wird die Integration ins CAD-System freuen. Alle neuen Features sind unter https://ultimaker.com/en/products/cura-software/release-notes aufgelistet. Hoffentlich testet Chip endlich mal die neue Version bevor sie das Programm im Downloadbereich weiter mit einem veralteten Bild und schlechter Bewertung zum Download zur Verfügung stellen. Das haben die Programmierer von Cura nicht verdient!

(Update 22.10.2017)

Für alle Besitzer des CR-10 gibt es eine besondere Nachricht. Die Suche nach einer ini-Datei für den CR-10 hat ein Ende. Der Creality CR-10 ist als Voreinstellung unter Other im Drucker-Menu enthalten.

(Update 25.10.2017)

Cura bietet auch die Möglichkeit zum Einbinden von Plugin. Make Printable hat sofort reagiert und integriert mit seinem Plugin eine Reparaturfunktion für STL-Objekte ins Cura. Um dies zu nutzen ist eine Anmeldung unter https://makeprintable.com/ erforderlich.

Auf den ersten Blick ist der Funktionsumfang von Cura noch übersichtlich. Wer stärker in die Druckeinstellungen eingreifen möchte kann zusätzliche Einstellmöglichkeiten unter Einstellungen – Cura konfigurieren – Einstellungen hinzufügen oder auch wieder abwählen. Um alle zu wählen genügt das Häkchen vor Alle prüfen.

Cura kann auch als Viewer für G-Code Dateien verwendet werden wie man es von Dremel 3D für g3drem-Datein kennt.

(Update 02.11.2017)

Jetzt wird der Hund in der Pfanne verrückt! Ist der Dremel mit dem Marlin verwand? Auch Dremel setzt plötzlich auf Cura. Wie es aussieht hat Autodesk ganz leise den Abgang gemacht und Dremel hat unter der Bezeichnung DigiLab ein angepaßtes Cura als Slicer eingeführt. Wer unter den Eigenschaften nachsieht erkennt, der Marlin wird als Treiber verwendet.

Wer lieber Cura in der aktuellen Version nutzt der kann auch einfach die Druckereinstellungen aus der zip-Datei in das resources Verzeichnis im Cura-Programm-Verzeichnis kopieren und den Dremel aus den vor konfigurierten Druckern auswählen.

(Update 03.12.2017)

Für den Dremel 3D20 gibt es nun auch ein PlugIn für Cura. Ich hab die Zip-Datei vom 02.11. aktualisiert. Offizieller Download und Beschreibung unter https://github.com/timmehtimmeh/Cura-Dremel-3D20-Plugin.

(Update 05.12.2017)

Version 3.1.0 ist erschienen und steht an alter Stelle zum Download bereit. Die Neuerungen könnt ihr auf der Downloadseite nachlesen. Sehr interessant finde ich die glätten Funktion oder die Druckvorschau. Die alte Version wird bei der Installation gelöscht und die Einstellungen übernommen. Die meisten neuen Funktionen müssen erst in den Einstellungen sichtbar geschaltet werden.

15 Kommentare

  • Neue Version, neue Funktionen.

  • Der Dremel Idea Builder 3D20 wird dank Plugin nun auch unterstützt. Link im Beitrag.

    • Jetzt musst du den guten 3D20 wieder auspacken. Und dann schauen wir uns deine Verstopfung mal an.. und dann basteln wir uns ein AllMetal HotEnd ran und ein AluExtruder.. nur bei der 1.2mm Nozzle mach ich nen Rückzieher 😉

      • Ich weiß auch nicht ob die 1,2mm Düse eine gute Idee ist. Wird das Filament überhaupt schnell genug aufgeschmolzen? Warten wir mal lieber ab bis Ralph vom Ergebnis seiner Umbauten berichtet. Der Dremel steht noch immer neben meinem Schreibtisch nur möchte ich eigentlich nicht mehr ohne Heizbett drucken. Ich hab mich so an den CR-10 gewöhnt. Ich find aber gut, daß Cura auch das Vorschaubild für den Dremel abspeichert. Das Autodek Print Studio macht das nicht und an allen anderen Druckern hier vermisse ich das auch. Einen guten gCode-Viewer suche ich auch noch. Cura macht das auch nicht zuverlässig.

        • Ich kenn nur die Webdienste, http://www.gcodeanalyser.com/ und http://gcode.ws/ aber die kennst glaub schon. Und halt Simplify, wobei das auch nur dann richtig gut ist, wenn es selber gesliced hat.

        • Dann ist Simplify schon besser als Cura. Cura stellt nicht mal die selbst erstellten Dateien zuverlässig dar. gcode.ws hab ich mir auf den Rechner gezogen und nutze es überwiegend. Die Darstellung ist korrekt aber mit den Verfahrwegen dazwischen das verwirrt alles und macht es schwer einen prüfenden Blick drauf zu werfen.

  • Jetzt dremelt Cura auch noch!

  • Je mehr ich mich mit Cura beschäftige, desto mehr gefällt es mir. Die Supportstrukturen sind wirklich immens viel besser als die von Slic3r und die Einbindung von Octoprint sehr schick. Die Erläuterungen und die Hilfe sind gelungen, hilfreich und alles ist in deutsch.

    Also ich vermute, dass Cura 3 mich vom Slic3r wegholt. Dennoch ist Slic3r ein wirklich guter Slicer.

    • Die Kombination währe schön. Der Slic3r hat einfach noch paar Einstellmöglichkeiten mehr. Im Moment erzeugt der Cura bei mir auch einfach nur Mist. Liegt vermutlich an mir aber er quetscht alles an die linke vordere Ecke des Druckbetts und skaliert alles. Zumindest mag mein CR-10 die G-Code-Files vom Cura zur Zeit überhaupt nicht. Irgend wo muß ein Häkchen an der falschen Stelle sitzen und sein Unwesen treiben. Mit der Vorgängerversion hat es noch funktioniert und die Einstellungen wurden bei der Installation übernommen. Scheint wohl aber irgend was schief gelaufen zu sein. Beim Slic3r nutze ich auch Combine infill every 2 layers. Gibt es im Cura nicht. ColorPrint nimmt die Cura-Daten auch nicht an. Variable Layerhöhen gibt es nicht. Ersten Layer mit reduzierter Geschwindigkeit find ich nicht. Also noch sind wir keine Freunde geworden.

    • So! jetzt muß ich meine Meinung mal kräftig revidieren! Ich hab die Druckereinstellungen gelöscht um ein neues Druckerprofil für den CR-10 zu erzeugen und was finde ich unter Other vom CR-10 über den CR-10 S4 bis CR-10 S5 vor eingestellte Profile. Liebe CR-10 Nutzer das Suchen hat ein Ende! Es funktioniert auf Knopfdruck. Das macht Cura zum Standard für CR-10 Drucker.

  • Ich hab mich auch mehr auf den Sli3r eingespielt. Der brachte einfach mit den Prusa-Einstellungen schon sehr gute Ergebnisse und ich mußte nicht erst lange in den Einstellungen herumspielen. Dem CR-10 lag zwar eine Uralt-Version von Cura bei aber ohne die ini-Datei ist das eine wildes herum Experimentieren. Kann ja sein, daß hier einer der Leser Cura für den CR-10 nutzt und so gnädig ist seine Einstellungen in einer ini-Datei der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Hinzu kommen 2 Funktionen im Slic3r die Cura nicht kennt. ColorPrint läßt sich mit fremdem G-Code nicht nutzen und dann noch die variable Layerhöhe. Sonst macht Cura aber nicht den schlechtesten Eindruck. Die CAD-Integration kann ich mit meiner Autodesk-Software nicht testen.
    Beim Slicen fallen mir aber immer wieder die großen Unterschiede in der Größe der G-Code Dateien aus den verschiedenen Programmen auf. Trotz gleichem Format, stl-File und Einstellungen. Vermutlich macht ein intensiverer Vergleich der Programme schon mal Sinn. Was unterm Strich zählt ist schließlich das Druckergebnis.
    Den Simplify3D hab ich nicht. Mir gefällt nicht, daß ich die Katze im Sack kaufen soll und hinterher bei Nichtgefallen meinem Geld hinterher laufen soll. Ansonsten hab ich nicht unbedingt ein Problem damit für gute Software auch etwas Geld auszugeben. Und das PrintStudio von Autodesk hat schon eine ganze Weile kein Update mehr erhalten.
    Welche Probleme mit Supportstrukturen meinst Du?

    • Ich habe hier drei Rollen von wirklich schlechtem Filament. Es wird erst ab 190° druckbar und bleibt dann allerdings lange weich, so dass ich für freischwebende Stellen Support brauche.
      Leider läuft Supportstruktur und Druckobjekt aber ineinander so dass hier kein trennen möglich ist. Beim neuen Cura kann ich andere Formen der Supportstrukturen wählen. Ideal für das Problem sind dann die konischen. Und ich kann bei den Supportstrukturen recht viel einstellen. Beim Slic3r geht da nicht viel. Habe ich aber heute erst beim Test von Cura 3.03 gefunden und finde es klasse.

      • Ich finde den Support im Slic3r eigentlich recht gut. Dremel 3D bietet gar kein Support und PrintStudio und Meshmixer von Autodesk sind mächtige Krücken. Aber wie immer gibt es wieder Anwendungsfälle wo der Support nicht so funktioniert wie gewünscht und dann ist es gut, wenn es Alternativen gibt. Eins steht fest! Ich probiere Cura in der neuen Version aus! und wer weiß was passiert…

  • Zu schnelle FInger… Slic3r ist ja in englisch… hab den unterschied gar nciht bemerkt und leider kann ich den Kommentar nicht mehr ändern. *schnief*

  • Ich habs mir auch schon installiert, merke aber das jeder Slicer erstmal viel Liebe und Zeit benötigt, um sich auf den Nutzer, den Drucker und die Probleme des Filaments einzustellen.
    Der Umstieg fällt nicht leicht.

    Was mich an dieser, wie auch an allen anderen Cura-Versionen nervt ist die Schrift, die immer so verwaschen aussieht.

    In den Einstellungen können Einstellmöglichkeiten sichtbar gemacht werden, die das Programm sonst überfrachten. Hier konnte ich schon erkennen, dass wirklich viele Dinge justierbar sind.

    Ich behaupte also mal, dass sich die Einarbeitung lohnen dürfte. Vor allen Dingen auch, weil Simplify3D eben ein merkwürdiges Bezahlkonzept besitzt und die anderen Slicer kostenfrei sind. Da spart jeder halt 140 EUR! Weiterhin stehen Cura und Slic3r nicht mit der deutschen Sprache im Konflikt.

    Hätte Slic3r nicht so ein Problem mit den Supportstrukturen, wäre ich ein loyaler Fan.

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