Haribo Mod für Original Prusa i3 MK2(S): Bastelstunde

Teil 3 der Haribo Serie: Der Versuch einer ausführlichen Umbauanleitung von Original Prusa i3 MK2 auf Haribo 3030 Aluprofilrahmen.


Inhalt:

Einleitung: Schraubenwahl
Kapitel 1: Grundgerüst Haribo Rahmen bauen
Kapitel 2: Den Prusa zerlegen
Kapitel 3: Prusa Teile auf den Haribo Rahmen montieren
Kapitel 4: Firmware & Kalibrieren

 

Einleitung:

  • Die M6 x 12 ohne Unterlegscheibe sollen da benutzt werden, wo im Druckteil Löcher zum Versenken der Schrauben sind, das wären also
    • Y-Motor Halter (*1)
    • Y-Idler Halter (*1)
    • Netzteil Halter (horizontal) (*1)
    • Netzteil Halter (vertikal) (*1)
    • 4* Y-Wellen Halter (je *2 = 8)
    • 2* werden für meinen Rambo Halter benötigt
  • M6 x 18 inkl. Unterlegscheibe werden benutzt: für alle T- und L-Winkelverbinder

von hinten gesehen: Verteilung der Schrauben (Klick macht groß)

Bauvorschlag:

Teil 1: Grundkonstruktion Rahmen

Legt Euch mal die 4 Profile für den unteren Rahmen zurecht:

Grundgerüst

und dann fangt mal an, Nutensteine in die jeweilige Nut zu stecken:

Verteilung der Nutensteine (Motor Halter & Y-Idler zur Demo bereits montiert)

Habt ihr die Nutensteine verteilt, könnt ihr nun vorsichtig (damit die Steine nicht wieder raus fallen) mit den 4* M8 x 40 Schrauben den Rahmen mal ganz locker fixieren.

Jetzt dreht ihr den Rahmen einmal um (Boden nach oben – achtet auf die Nutensteine oben und unten, die können noch raus fallen) und legt das auf einen flachen und möglichst geraden Tisch. Dann nehmt in jede Ecke einen L-Winkelverbinder und jeweils 5* M6 x 14 mit Unterlegscheibe und schraubt das mal so lose zusammen.

L-Winkel an den Boden schrauben

So, nun drückt das kräftig auf die Tischplatte, damit das eben ist. Dann zieht ihr über kreuz zunächst die 4 Winkel an (nicht zu fest, das Plastikzeugs gibt nach), und zwar beginnend von der mittleren Schraube nach außen. Abschließend zieht Ihr die dicken M8 x 40 fest und dann könnt ihr das wieder umdrehen, die Winkel auf den Boden sozusagen, er steht nun auf den Schraubenköpfen – erst Mal.

Anschrauben Y-Motor Halter, Y-Idler und die 4 Wellenhalter

Nun stecken wir den Y-Motor Halter auf das untere Profil („kurzes Ende“ – links unten im Bild) und schrauben ihn mit M6 x 12 ohne U-Scheibe an den einen Nutenstein in der Innenseite des Profils mal noch recht lose dran. Denkt dran: in der oberen Nut müssen 3 Nutensteine links und 2 Nutensteine rechts vom Y-Motor Halter sein, da kommen nun die ersten 2 der 4 Wellenhalter (und später die noch die Netzteil Montage drauf). Die Wellenhalter werden laut Haribo Bauanleitung mit M6 x 12 ohne Unterlegscheibe montiert, ich hab M6 x 14 mit einer schmalen Scheibe genutzt.

Den Y-Idler stecken wir nun auf das obere Profil („langes Ende“ – rechts oben im Bild) und schrauben ihn mit M6 x 12 ohne U-Scheibe an den einen Nutenstein in der Innenseite fest. In der oberen Nut müssen 2 Nutensteine links vom Y-Idler und 2 rechts davon verbleiben, da schrauben wir nun die restlichen 2 Wellenhalter drauf. Die Wellenhalter werden laut Haribo Bauanleitung mit M6 x 12 ohne Unterlegscheibe montiert, ich hab M6 x 14 mit einer schmalen Scheibe genutzt.

Jetzt kippt ihr das Ding mal auf die Seite und schiebt von unten eine M8 x 40 Schraube durch das Loch an Position 100 mm der kurzen Profile. Auf die Schraube schraubt ihr dann eines der zwei 330 mm Profile an.

T-Verbinder montieren

5 Nutensteine sollten oben bereit liegen, falls Ihr nicht unterwegs einen verloren habt. 2 stecken wir ins neue Profil mit dazu, dann den T-Winkelverbinder mit insgesamt 7* M6 x 14 mit Unterlegscheibe mal so anschrauben. Dann Umdrehen und das selbe Spiel von der anderen Seite. Lasst die Schrauben mal noch relativ locker, das ziehen wir später fest, wenn der Rest dran gebaut wurde.

Und dann sind wir mit dem Rahmen erst mal soweit fertig und müssen nun unseren Original Prusa MK2(S) zerlegen, damit wir weiter bauen können.

So, weiter gehts erst, wenn wir den Prusa auseinander genommen haben

Teil 2: Ausschlachten des Prusa MK2(S)

Oh bleepin heck.. Das war ja mal wieder klar. Ein schnelles, schmerzloses „kurz die benötigten Teile abbauen“ können wir vergessen. Der MK2(S) will restlos zerlegt werden. Klar kann man die X-Achse komplett weiter benutzen, aber um sie los zu bekommen, muss man das RAMBo Gehäuse komplett zerlegen. Um das Gehäuse zerlegen zu können, muss der RAMBo raus..

Satz mit X..Achsen..Schlitten.

Um das 3. Lager im X-Carriage zu tauschen, muss der Kabelbaum aufgedröselt werden.

Hmmm.. da is kein rankommen. Tuns die ollen Prusa Lager vielleicht doch?

Das Bett geht einfach raus, am Rambo abstecken, dann aufn Kopf stellen und den Zahnriemen aushängen, Riemenhalter abschrauben, die Wellen aus den Haltern poppen und schon hat man es in der Hand. Bei der Gelegenheit kann man dann gleich schon mal die neuen Lager anbauen, dazu muss das Bett vom Metallträger runter.

ACHTUNG FEHLERQUELLE: Passt auf welche Seite des Trägers oben liegt. Sucht evtl. mal nach dem Markierungspunkt auf dem Träger (müsste im Bild oben links sein) und achtet auf welche Seite ihr die Lager schraubt. Wenn ihr den Träger falsch rum habt, passen später die Bohrungen für den Y-Riemenhalter nicht mehr.

Die Lagerblöcke werden mit jeweils 2* M3 x 12 und 2* M3 Mutter angeschraubt:

Haribo Bett..

Anmerkung: die Lagerblöcke sind nicht gut gemacht: die Mulde für die Muttern sind zu klein, das ist ein arges Gefummel, die Muttern da drauf zu kriegen..

und weil wir es grad von unpassend hatten:

Zu eng: Löcher aufbohren auf 3 mm (betrifft meist nur die MK2) – wenn es geht gerade bohren 😉

Anscheinend laufen beim Beschichten des Trägers die Bohrungen voll, Prusa kennt das Problem und liefert zum MK2 auf MK2S Upgrade einen passenden Bohrer mit..

Erfreulich einfach: die 2 Z-Achsen Motoren, einfach abschrauben und gut ist.

Motoren für Z-Achse, Y-Belt, Y-Idler & RAMBo, wird noch benötigt

Und auch nicht wegwerfen:

Netzteil, Y-Motor & Endstop

Das wars, der Rest vom Schützenfest..  Ein nicht wirklicher stabiler Rahmen und jede Menge Kabelbinderleichen

Dat kann weg. Wolle kaufen Prusa Rahmen?!

Teil 3: Teile am Haribo montieren

So, weiter gehts..

(Oben ist noch komplett offen, ich kann also von oben Nutensteine und Zeugs in die 2 senkrecht stehendem Profile werfen, so wie ichs brauche)

Netzteil

3 Montageplatten an das Netzteil schrauben – auch die unten links am Bildrand..

Fehler im Foto: Auch die Grundplatte (im Bild links unten) wird anders als im Foto gezeigt zuerst an das Netzteil geschraubt und dann erst an das Profil

Nachdem die 3 Montageplatten am Netzteil angeschraubt sind wird das Netzteil in die Nut eingeführt (die notwendigen Schrauben für die Montageplatten sind: 2* M4 x 10 Linsenkopf, 2* M3 x 18 Zylinderkopf mit U-Scheibe und 2* M3 Mutter. Die habt Ihr in Schritt 2 alle vom Prusa abgeschraubt).

Dann werfen wir von oben einen Nutenstein mit drauf, der bleibt praktischerweise an der richtigen Stelle im Halter liegen und wird mit M6 x 12 erst mal locker angeschraubt. Dann schieben wir das ganze Netzteil Gedöns in der Nut ganz nach unten und schauen dabei, dass wir den Nutenstein unten (Bild Unterkante, mittig) treffen und verschrauben auch hier mit M6 x 12.

In in diesen Stein solls rein. (Bildmitte unten)

Z-Motoren:

2 Sachen sind bei der Montage der Z-Motoren zu beachten:

  1. Die Löcher für die Linearwellen gehören nach außen.
  2. Ihr schraubt erst den Motor-Halter in das Profil, schiebt ihn ganz nach unten und zieht ihn fest. Dann erst wird der Motor in den Halter geschraubt. (Der Motor verdeckt die M6 x 12 Schraube, mit welcher der Halter ins Profil geschraubt wird.

Links erst den Halter, dann den Motor (rechts)

Bett

Macht erst mal alle 4 Wellenhalter, Y-Moto-Halter und Y-Idler soweit locker, dass Ihr die einfach umherschieben könnt. Dann das Bett montieren und dann messen, schieben, messen, schieben und nochmal messen, bis das glatt läuft. Haribo sagt:

  • 67,75 mm von Profilkante bis Wellenhalter
  • 178 mm von Außenkante zu Außenkante der Wellen.

Mal gucken, wo ich lande. Motorhalter & Idler stell ich danach passend so ein, dass der Riemen eben schnurgerade läuft.

Bett montieren und ausrichten

PS: Uwe hat recht: die Wellenhalter sind nicht tief genug.

Die X-Achse

Ist eigentlich kein Problem, die oberen Halter werden mit einem Nutenstein in das horizontale und einem in das vertikale Profil geschraubt. Bevor man das horizontale Profil (wie gehabt mit M8 x 40) festschraubt, sind ausreichend Nutensteine zu „versenken“:

X-Achse..

Ins vordere Profil reicht jeweils 1 Nutenstein, hinten sind es deren 2. Wer sich noch nen RasPi Halter oder das MMU Upgrade da ran basteln will, werfe noch ein paar Nutensteine extra mit rein.

Bevor ihr die Schrauben für das Querprofil einschraubt, würde es sich anbieten, noch ein paar Extra Steine in die Mitte zu schubsen..

Steine auf Vorrat macht Upgrades leichter.. die 3 oben und 2 rechts sind „für Später“

Die Elektronik

Haltet Euch zum Verkabeln der Elektronik strikt an die Prusa Bauanleitung. Zu finden hier: Prusa Bauanleitung mit dem einzigen Unterschied, dass Ihr das RAMBo Gehäuse statt an den schwarzen Prusa Rahmen an den selbstgedruckten RAMBo Halter schraubt.

Am Kabelverhau ändert sich leider wenig

Denkt dran, die Kabel, gerade für Heizbett und Extruderheizung, ordentlich zu sichern. Wackelkontakt oder gelöste Stecker sorgen im Prusa Forum immer wieder mal für verschmorte Stecker..

Achtung Fehlerquelle – lockere Stecker oder nicht fixierte Kabel

Anmerkungen:

  • Das Kabel für Extruder Motor X ist echt knapp bemessen, mit dem Extruder ganz oben bleibt nimmer viel Kabel übrig,  das ist haarscharf an der Grenze zu „zu kurz“
  • Die 2 Stromkabel von Netzteil zu RAMBo sind zwar lang genug, aber nicht lang genug, um ein vernünftiges Kabelmanagement zu erlauben. Oder auf gut Deutsch: es reicht grad so rüber, liegt dann aber etwas dämlich in der Gegend rum.

Nachdem Verkabeln den Selbst-Test aus dem Druckermenü starten. Dann wissen wir zumindest schon mal, dass die meisten Kabel richtig angeschlossen sind 😉

Selbsttest bestanden

Firmware & Kalibrieren

Durch den Umbau zu Haribo ändert sich die maximale Höhe (Z) von etwa 209 mm auf ca. 220 mm. Alle Quellen zum Haribo Upgrade sagen, es soll angeblich auch ohne Firmwareänderung mit der original Prusa Firmware gehen. In dem man irgendwie vor der XYZ Kalibrierung die Düse von Hand wieder auf ca. 209 mm runter schraubt. Mehr sagt keiner dazu. Langer Rede kurzer Sinn: ich habs bisher nicht hinbekommen, erklären wollte es mir auch keiner und bevor ich da nun noch ne Stunde rum mach, ändere ich die Z-Höhe schnell in der Firmware:

Zeile 58 in Configuration_prusa.h: aus 210 mach 220. Fertig. Mehr isses nicht

Wie das geht mit dem Firmware editieren, habe ich in einem kleinen Tutorial: Firmware selber kompilieren hier beschrieben.

Wer damit nicht rumhantieren möchte:

ACHTUNG: Auf eigene Gefahr, ich garantiere nix!
Modifizierte Firmware für MK2(S) mit RAMBO 1.3 (kein MMU) basiert auf Prusa FW 3.0.11 stable Release: Firmware Haribo 3.0.11.zip

Geändert wurde:

  • Configuration_prusa.h, Zeile 58:
    Neu: Z_MAX_POS 220
    Original: Z_MAX_POS 210
  • Configuration.h, Zeile 5:
    Neu: FW_version „3.0.11-220“
    Original: FW_version „3.0.11“

Zum Aufspielen auf den Drucker: Datei entpacken, dann mit dem Prusa Firmware Upgrade Tool die *.hex Datei auf Euren Drucker flashen. Anschließend vollständige XYZ-Kalibrierung starten. Der Drucker sollte nun ganz normal kalibrieren.

Bettausrichtung

Wer nun hofft, dass er nun automatisch ein perfekt rechtwinklig „perfectly perpendicular“ ausgerichteten Drucker hat, der irrt womöglich. Bei mir war vorher schon klar erkennbar, das das Bett leicht schief ist. Die Linien auf dem Druckbett laufen nicht exakt parallel zur X-Achse. Zum Feinjustieren habe ich die 2 Wellenhalter und den Y-Idler wieder etwas gelockert und ein Tick nach links versetzt. Damit wurde es zwar besser, aber „perfekt“ ist es auch noch nicht. Da muss ich nochmal ran.

Auch muss ich sagen, dass das mit der sturen Messerei 67,75 mm nicht wirklich so ideal läuft. Theorie und Praxis eben. Ich bin dann dazu übergegangen, das so zumachen: Ich ziehe die Wellenhalter links vorne und links hinten fest, lasse die beiden rechten Halter lose und schiebe (ohne Riemen) das Bett solange hin, bis sich die rechte Welle entsprechend angepasst hat.

Fertig – Ende Teil 3

It’s alive! Es druckt..

Offene Baustellen:

  • Noch nicht „perfekt“ ausgerichtet
  • Z-Achsen Lager sitzen locker im X-Achsen Schlitten
  • Kabelmanagement ist noch unter aller Sau
  • Meine Y-Achse rumpelt noch etwas
  • Y-Riemenspannung / Y-Riemenhalter ist noch nicht das gelbe vom Ei
  • X-Achsen Idler macht Lärm

Luxusprobleme:

  • Drucker passt nimmer zu den Ausschnitten in meinen Staubschutzkasten
  • Kabel fürs Display sind nun zu kurz, um es aus dem Kasten raus zu legen

Andere Artikel in der Haribo Serie

Teil 1: Wozu und Druckteile
Teil 2: Haribo Hartware – Profile, Schrauben, usw. 
> Teil 3: Zusammenbau
Teil 4: Was hat es gebracht *** kommt später ***

55 Kommentare

  • Hallo liebe Mitstreiter,

    erstmal danke an alle, die hier gerne ihre Tipps weitergeben – auch wenn ich mich nicht immer bei jedem einzelnen für die Antwort danken kann – so seid ihm Euch gewiss 🙂

    und jetzt gleich meine nächste Frage/Problem… Bei den Recherchen zum Haribo-Umbau bin ich auf einen Beitrag gestoßen, der von IGUS die RJUM-01 Lager (https://www.igus.de/product/1185) noch höher gelobt hat, als die RJ4JP. Die RJUM-01 sahen auch weitaus solider aus, also hab ich mir kurzerhand die bestellt (natürlich nicht genau geguckt) und jetzt nach Lieferung erst festgestellt, dass die einen Durchmesser von 16mm statt 15 mm haben … Gibt es die Teile für die Lagerhalterungen auch mit 16mm Durchmesser bzw. – wie kann ich das ggf. selbst lösen?

    Danke – wie immer – für alle Tipps und Tricks.
    Grüße
    Tom

    • Du kannst Dir das CAD-Modell von mir im Beitrag http://drucktipps3d.de/uwes-original-prusa-i3-mk2s-mod/ oder im Downloadbereich nehmen und anpassen.

      • Hallo Uwe,

        Ich bin CAD noch sehr unerfahren…. Ist das mit Fusion erstellt?

        Grüße
        Tom

      • Hallo Tom,
        nein ich arbeite mit dem Inventor von Autodesk. Das Modell habe ich aber in Fusion geladen und abgelegt. Es läßt sich also einfach damit weiter bearbeiten. Im Link sind aber noch weitere Austauschformate vorhanden wodurch es in den meisten 3D-CAD Programm nutzbar ist.

        • Hallo Uwe,

          habe mir jetzt Inventor mal runtergeladen – puuu – das ist ja nochmal ne Ecke anspruchsvoller in der Bedienung Fusion – aber gefällt mir 😉 Du hast da ein paar interessante Lösungen, die mir besser gefallen. Ich würde auch gerne Deine z-Motor-Halterungen nehmen – aber ohne Support können die nicht gedruckt werden oder bin ich gerade zu doof, die richtig zu drehen?
          Danke und Grüße
          Tom

        • Inventor ist nichts für Normalverbraucher. Schon der Preis dürfte auch den überzeugtesten Hobbykonstrukteur von der Verwendung abschrecken. Die Z-Motor-Halterungen hab ich auch mit Hilfsstruktur gedruckt. Das war eine Idee von Stephan die ich dann umgesetzt habe. Zu dem Zeitpunkt war Stephan mit dem Umbau schon durch.

          • ich werde mal probieren, wie das mit Support rauskommt – mag ich nicht so gerne, denn es hinterlässt doch immer irgendwo Reste… und Spuren

            Bzgl. der Lizenzierung hab ich als Lehrer die 3-Jahres Lizenz für lau 🙂 daher ist der Preis für mich natürlich fantastisch 😉

          • Da sitzt nachher der Stepper und so sieht keiner wie es darunter aussieht. 3-Jahres Lizenz für lau würde ich als Konstrukteur auch gern nehmen. Leider ist die Studentenversion mit Wasserzeichen verwanzt die man nicht wieder weg bekommt.

  • Hallo Stephan und alle anderen,

    ist es eigentlich kompliziert die Trapezgewindespindeln von den z-Motoren zu tauschen?
    Erstens glaube ich, dass meine eine aweng krumm ist – und für meinen zweiten Drucker überlege ich, ob ich die auf 300mm verlängere… damit bekommt man dann einiges mehr an Bauraum. Pro Stück liegt man da bei ca. 3 Eur (Motedis) bzw. 18 Eur bei Misumi (recht teuer – ob der Preis gerechtfertigt ist, wäre noch zu prüfen…).

    Eure Meinung?

    • Hi Tom,

      auf Youtube findest Du ein Video dazu von Tech2C – ich habe sowas noch nicht gemacht und muss auch sagen es sieht nicht so einfach aus ….

      https://www.youtube.com/watch?v=NmmFoBsSfEQ

      LG

    • Also bei den Original Prusa Z-Steppern dürfte es nur einem geübten Mechaniker für Elektromotoren gelingen die Spindel zu tauchen. Die haben bestimmt auch ein ganz spezielles Wellenende welches in einer entsprechenden Lagerung sitzt und vermutlich direkt mit dem Läufer eine Einheit bildet. Es gibt Stepper mit Trapezspindelabgang einzeln zu kaufen oder einen normalen Stepper mit Kupplung und dazu die Trapezspindel. Ohne Steppertausch wird das nichts. Leider!

      Ups! Hendrik war schneller! Das sieht garnicht so kompliziert aus wie ich vermutet hatte. Dann revidier ich mal meine Meinung. Ich lern halt auch gern was dazu. Danke Hendrik!

  • Hallo Stephan,

    bei den Wellen von igus gibt es verschiedene Sorten:
    – hartverchromte Stahlwelle (https://www.igus.de/product/141)
    – Edelstahlwelle EWM 1.4112 (https://www.igus.de/product/142)
    – Edelstahlwelle EEWM 1.4034 (https://www.igus.de/product/144)

    Frage 1: was ist hier die beste für die Igus Gleitlager (falls du das weißt)?
    Frage 2: Falls Edelstahl – welche der beiden. Ich kann mit ewm und eewm nix anfangen (finde in google leider auch nur Treffer zu igus…)

    Die Toleranz bei den igus ist deutlich besser, als bei den misumi wellen – da ich eh zwei Drucker habe, die nach und nach umgebaut werden, würde ich für den zweiten dann die von igus nehmen…

    Danke und Grüße
    Tom

    • Hallo Tom,

      Ich glaube nicht, das ein 3D-Drucker in einen Feuchtraum oder in korrosionsgefährdete Umgebung gehört. Mach dir also keine Gedanken über die Edelstahlvarianten. Ich habe die Aluminiumversion verwendet. Die hat mit der speziellen Oberfläche die besten Gleiteigenschaften in Kombination mit den igus-Gleitlagern. Hartverchromt ist aber auch OK.

      • Hallo Uwe,

        danke für den Hinweis – ne – im Regenwald hab ich meinen nicht stehen 😉 Mir ging es dabei vor allem und die Materialfestigkeit und Toleranz. Die Aluwelle hat h8, während die anderen h7 bzw. h6 haben. Daher die Idee zu den teureren Edelvarianten… ich hab mal die Preise angefragt. Mal schauen, ob ich rückwärts umfalle 😉

        Grüße

  • Hi,
    Teile habe ich inzwischen bei Misumi bestellt, sollten Ende nächster Woche kommen, so dass Ostern gebastelt werden kann… jetzt doch noch eine Frage – warum die gedruckten L-Winkel unter dem Rahmen? Wäre es mit Automatikverbindern nicht automatisch sauber rechtwinklig (evtl sogar noch besser)?
    Danke und Grüße
    Tom

    • Kurze Antwort: genau die Idee hatte ich auch, aber da hatte ich die gedruckten schon fertig, wollte nicht nochmal extra bestellen und das Ergebnis war so auch gut 😉

    • Ich hab die Winkel modifiziert und mit Gewinde für Stellfüße versehen.

      • ah – ok 🙂 – ich hab jetzt auch schon alles bestellt – werde es also auch erstmal mit den gedruckten versuchen.
        Danke!

  • Pingback: Original Prusa Haribo ohne Prusa – drucktipps3d.de

  • Hallo,
    Ich habe vor, mir einen haribo 3060 zu bauen.
    Könnte es dabei Probleme mit der Länge des Heizbettkabels geben? Das Aluprofil ist ja nochmal 30mm tiefer.

    Wäre es theoretisch möglich die Z-Achse länger zu machen? Also rein ren von der firmware her doch nicht oder?

    Und letzte frage – die stl dateien für welches material sind die hergestellt? ABS schrumpft ja viel mehr als pla oder petg. Gibt es von daher keine Probleme wenn ich platec (ähnlich wie greentec) nutze? Ich glaub ihr hattet ja auch Probleme mit dem Sitz der Lager. Vieleicht ist das eine mögliche Ursache.

    • 3060? Willst jemand erschlagen damit? 😉 3030 ist schon Overkill.

      Länge Heizbettkabel.. hmm.. also viel Spiel hab ich nicht mehr, ich kannst dir ned sagen, obs mit 3cm mehr noch reicht. Kommt auch bissl drauf an, wie hoch das Gehäuse kommt, wie du das Kabel vom Board zum Bett führst und welches Rambo-Gehäuse du nutzt. Knapp wirds auf jeden Fall mit 3cm mehr, ist bei mir schon knapp.

      Die Länge der Z-Achse ist erst mal nur begrenzt durch die Länge der Spindeln und Wellen (und Kabel), die Spindeln sind beim Umbau eines MK2 ja fix. Die Firmware muss eh angepasst werden, der ist es egal, ob ich nun 220mm oder x00mm rein schreibe.

      Die STL sind wohl für ABS & PETG gemacht worden. Ich hab mit Greentec gedruckt und ein paar Stellen hätten ruhig etwas mehr schrumpfen dürfen, die Lager sitzen in der Tat recht locker in Greentec, die musste ich einkleben. Ansonsten fällt mir diesbezüglich jetzt kein anderes Teil ein, dass diesbezüglich problematisch war. Die Halter für die Y Wellen sind mir eingerissen, also dürften die in ABS entschieden zu kurz sein. Eventuell mal gucken, ob die aktualisiert wurden seitdem.

      • Wegen Heizbettkabel.. Da könnte man ja vielleicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und ein externes Mosfet dazwischen setzen.. Das wäre vielleicht keine doofe Idee, oder eine solide Steckverbindung aus dem Modellbaubereich und dann grad für den Thermistor mit.

      • Ok, hab für die z-achse 30×30 profile bestellt. 😀
        Ich hätte zu viele Probleme mit der Kabellänge bekommen. Braucht ihr eure Lagerhalterungen nur für die IGUS-Lager, oder braucht ihr die gleichzeitig um das Druckbett höher zu bekommen? Ich frage nur, weil ich gern meine eigenen Lager nutzen würde. Damit würde ich dann ein paar Millimeter an Druckhöhe gewinnen. Dazu erspart mir das dann auch schrauberei. Und ganz zum schluss kommt dann noch das mk3 upgrade drauf.

        • Ich gehe mal davon aus, Du meinst die Lager für die Z-Achse. Mit dem Druckbett hat es nichts zu tun. Das X-End-Motor und X-End-Idler haben keine formschlüssige Verbindung mit den Lagern. Ob es sich nun um die igus oder LM8UU handelt macht zunächst keinen Unterschied. Da der Kunststoff der igus-Lager einen extrem niedrigen Reibwert hat könnte das der Grund für das Auftreten bei den Gleitlagern sein. Das schließt aber nicht aus, daß auch die Linearkugellager irgend wann aus der Halterung rutschen. Darum hab ich in meiner Fusion-Konstruktion kleine Nasen integriert welche in den Sitz für Wellensicherungsringe greifen. Diese Nuten sind an den igus-Lagern und den LM8UU an der selben Stelle vorhanden und daher sind sie austauschbar. Sieh Dir einfach das CAD-Modell an.
          Das MK3 Upgrade wird es nicht geben. JP hat bereits angekündigt, daß nur ein MK2.5 Upgrade-Kit erscheint. Ob das sein Geld auch wert ist – ich bin noch am Zweifeln.

          • Ich meinte eigentlich die lager für die y-achse. Die bewirken ja, dass das druckbett etwas höher kommt als es eigentlich müsste.

            Das 3er upgrade kann man doch bereits vorbestellen 😉

            • Da steht einer eigenen Lösung eigentlich nix im Weg. Wenn Du ne alternative Lösung hast, bitte unbedingt zeigen 🙂

            • Da hab ich was mistverstanden. Ja bei der Y-Achse bekommt durch die Aluprofile alles eine etwas andere Position. Warum die Lagerböcke und die Aufnahme für die Zahnriemen nun so nach oben bauen kann ich Dir auch nicht beantworten. Die Lösung von Dir sieht interessant aus. Wenn ich es richtig verstehe nutzt Du 3 Lager die in die Langlöcher geklippt werden. Hoffentlich sind die Langlöcher präzise genug. Welchen Kunststoff verwendest Du? Wenn es so weit ist bitte ein Fazit für uns.
              Ach und Du hast Recht! Wie ich gerade sehe hat JP ein Upgrade auf MK3 für 500€. Das ist heftig. Vermutlich ist das ein kompletter MK3 mit 100€ Nachlaß.

              • ich hab die Lager jetzt seit ca. 2 monaten auf meinem mk2s gedruckt aus petg. Bisher läuft er ohne probleme, hab damit weniger Spiel als mit den Igus-Lagern.
                Das mk3 upgrad dürfte alles bis auf motoren, wellen, plastikteile, display, lager, endschalter und kleinteile beinhalten.

          • Ja, JP hat sich umstimmen lassen: das komplett Upgrade kommt und kann schon vorbestellt werden. Ob es sich lohnt oder ob man nicht gescheiter zu dem Preis gleich nen kompletten Drucker (oder 1.5 Chinesen) kaufen, da bin ich auch am Grübeln

    • Prinzipiell hat das STL-File zunächst mal keine Unterscheidung der Materialien. Die kommt erst mit dem Slicer in’s Spiel. Damit ist nicht erkennbar, ob der Ersteller möglicher Weise noch irgend welche Anpassungen für ein bestimmtes Material in der Konstruktion vorgenommen hat. Auf http://www.prusamk2.com/ ist aber von PET die Rede.
      Ich hab bei mir die Z-Antriebe höher gesetzt und damit den Bauraum noch soweit erweitert wie es die Spindellänge zuläßt. Die Anpassung der Firmware muß Stephan für mich vornehmen. Ansehen kannst Du es Dir unter http://a360.co/2sFBh9M.
      Der CR-10 zeigt, das die 30er Aluprofile bereits mehr als genug sind. Noch größere Profile machen echt keinen Sinn und ich würde nach dem Umbau auf 25er plädieren. Leider versteh ich nicht so richtig, wo Du mit dem Druckbett hin möchtest. Mir fehlt gerade die Vorstellungskraft. Ich habe das Rambo-Gehäuse unten geschlossen und es sitzt dadurch etwas höher wodurch das Kabel etwas knapp wird. Die Kabel vom Netzteil sind definitiv zu kurz und müssen verlängert werden. Das Kabel vom rechten Z-Antrieb hängt leider auch in der Luft. Die übrigen Kabel scheinen zu passen. Bei mir leider noch Baustelle.

      • Ach die Z-Lager! Das liegt vermutlich an den igus-Lagern und der fehlenden Fixierung. Die fallen beim Original schon aus der Halterung weshalb ich diese modifiziert habe.

    • Kleine Idee, die evtl. interessant sein könnte wie man relativ einfach 60 – 70 mm an Druckhöhe gewinnen kann. Ich hab mir gerade ein Schraubenprofil erstellt in fusion360. TR8 x 8.0 .man kopiert dieses gewinde nun 3 mal, dreht dieses gewinde jeweils 90° und man erhält ein TR8 x 2 x 4. Das wäre dann das Gewinde für die Leadscrew. Damit könnte man, die Muttern für die Leadscrews selber drucken. Ok, gibts ja schon zum downloaden. Aber hat schonmal jemand versucht die mutter unter die X-Achsenteile zu bauen? damit könnte man die Höhe der Leadscrews bis aufs letze ausschöpfen. Der Haribo könnte eine Druckhöhe von 280-300mm haben.

      • Leider hast Du da einen Denkfehler. Auch wenn Du dann 4 Gewindegänge hast bleibt die Steigung bei 8mm.

        • hauptsache es passt und wies aussieht, tut es das. (keine ahnung wie man das gewinde wirklich nennt. hab nur vorhin gelesen, es soll TR 8 x 2 sein.
          Die idee bleibt Trotzdem 🙂 ich drucke grad ne 64mm lange leadscrew mutter 😀

          • TR 8 x 2 bedeutet Trapezgewinde Durchmesser 8mm mit 2mm Steigung eingängig. Das paßt nicht zusammen.

  • Hi Stephan,

    der Link „Tutorial: Firmware selber kompilieren“ zeigt auf diesen Artikel (zumindest bei mir).

    LG, Hendrik

  • Hallo Stephan,

    die Stromversorgungskabel sind bei der alternativen Netzteilhalterung von Haribo hinten rausgeführt und sollen vermutlich unter der Y-Motorhalterung am hinteren Aluprofil verlegt werden. 10er Bohrer ansetzen? Der Rahmen in der Mitte zur Befestigung ist ja nicht mehr vorhanden.

  • Hallo Stephan,

    Gratulation zum Haribo, sieht toll aus!

    Du kannst statt die XYZ Kalibrierung über das Display aufzurufen, sie auch über die Serielle (Octoprint, Repetier Host, etc. etc.) mit M45 auf rufen. Der Drucker logt dann die Messergebnisse raus.

    Der Clou ist das Du M45 V20 aufrufst, dann gibt es viel mehr Informationen. Unter anderem verrät Dir die Firmware wie gross der Winkel ist. Ich habe – obwohl am Display dann „perpendicular“ angezeigt wird, eine leichte Abweichung.

    Ach ja, ich habe schon gemerkt, man sollte vorher (egal wie man die XYZ Kalibrierung aufruft) per Display diese reseten (ganz untem im Calibration Menu).

    Um das Ding rechtwinklig zu bekommen würde ich so vorgehen:

    1. Den Y Belt lösen und 3 Wellenhalter lösen, nur den hinten links nicht.
    2. X über die 50er Linie fahren
    3. Z knapp (ca. 0,5 mm über das Bett fahren, kann man ruhig per hand, X Achse muss da zu nicht eben sein.
    4. Bett langsam ganz nach hinten schieben, schauen dass der Extruder nicht plötzlich das Bett berührt.
    5. X jetzt ganz genau über der 50er Linie ausrichten.
    6. Y langsam nach vorne ziehen (Extruderhöhe immer checken)
    7. Den vorderen linken Wellenhalter so ausrichten, dass die Nozzle genau auf der 50er Linie ist wie hinten. Anschrauben.
    8. Die rechte Seite so machen wie du es oben beschrieben hast.

    Dann sollte IMHO das Ding gut im Winkel sein.

    Sollte der Extruder hinten höher oder tiefer sein als vorne, würde ich mir noch mal die Wellenhalter und Lagerkäfige anschauen, vielleicht gab es da Probleme beim Drucken.

    LG, Hendrik

    • Oh, das ist ein genialer Tipp… Ich hab das grad mal ausprobiert, hochinteressant! Vielen Dank.. Das ist eigentlich ein separaten Post Wert..

  • Mein X-Idler rattert und vibriert wie sau. Hmm.. obs dem auch zu warm is? 😉

  • Da hat mich gestern Nachmittag das Gewitter vom Rest der Welt getrennt schon gibt’s hier spannende Neuigkeiten. Das sieht schon richtig gut aus. Jetzt hab ich auch endlich verstanden, wofür diese komischen Teile sind. Für die Netzteilbefestigung! Da eins der seitlichen Gewinde bei mir defekt ist bleib ich bei der anderen Variante. Das ist der Vorteil an CAD. Man sieht vorher wenn was nicht paßt. Ob es auch funktioniert sieht man erst am fertigen Objekt. Da werd ich mal endlich ein schönes Filament bestellen um mit dem Druck zu beginnen. Ich möchte zwar keine Werbung machen aber bei 30€/kg für PETG und einer Auswahl verschiedener Farben kann man ja nicht meckern. Gefunden auf https://www.3dpsp.de/. 1kg schwarz und 1-2 Sample für Farbtupfer und Personalisierung sollten ausreichen?

    • Ein Kilo langt üppig. 500g würden auch reichen. Ich hab noch so 300g auf der 1kg Rolle und einiges Unnötiges mit gedruckt.

  • Hallo Stephan!

    Sieht ja schon gut aus!

    Was hat Uwe zu den Wellenhalter gesagt? Ich finde es nicht.

    Das Du X-Motor und X-Idler Halterung neu gedruckt hast, ist aus rein optischen Gründen oder hast Du da Veränderungen vorgenommen?

    LG, Hendrik

    • Moin Hendrik,

      hab ich im 3D-Modell von mir natürlich geändert. Im Haribo-Teil ist die „Bohrung“ nicht tief genug. Damit ist die Kollision im CAD-Modell von mir aber nicht mehr vorhanden. Bei den X-Motor und X-Idler Halterungen sind bei mir die Z-Führungslager heraus gefallen. Da werde ich noch die von mir geänderten Teile einsetzen.

      • Uwe,

        jo, hier auch: die Z-Lager rutschen fast durch. Das Teil muss enger werden. Ich werd se jetzt mal mit bissl Kleber fixieren, oder mir was drucken, um das zu verklemmen.

        • Nochmal den Link? Unter https://www.dropbox.com/s/5jwj6l1pcofcu4r/x-end.pdf?dl=0 die geänderte Version. Da fällt mir ein, ich hab die Lager ja eingeklebt. Hoffentlich bekomm ich die wieder raus.
          Wieso sind die Halterungen der Y-Führungen überhaupt oben offen. Damit dort Zipties verbaut werden können?
          1kg… da kommen noch Kettenglieder, X-end, RAMBo-Gehäuse, Raspi-Gehäuse, Spulenhalterung, Beleuchtung, Kamerahalter und noch keine Erfahrung mit dem Material. Könnte knapp werden.

        • Probier doch einfach eine oder mehrere Lagen Tesa ums Lager zu kleben bis es klemmt. Das solltest du dann auch später leicht wieder runterkriegen.

          LG, Hendrik

        • Wir wollen den perfekten Prusa…

          • 🙂

            Uwe, hast Du eigentlich irgendwelche Einbußen in der Druckqualität durch den Wechsel auf die IGUS Lager? Z.B. Ghosting?

            Ich will meine Standard LMUUs loswerden. Die Frage ist durch was? Die Misumi haben vermutlich schonmal bessere Fertigungstoleranzen. SKF ist der Mercedes und da kostet dann ein Lager so viel wie 20 IGUS.

            Die Welle werden auch gewechselt. Deren Toleranz – soweit ich das ohne Micrometer feststellen kann – auch erbärmlich. Außerdem sind die schon ordentlich von den LMUUs verkratzt worden.

            IGUS will so um die 10 EUR pro zugeschnittener Welle. Die Misumi sind billiger. Ich habe noch die http://cncshop.at/index.php?a=13552 gefunden, noch billiger. Angeblich on INA oder SKF, kann das sein um den Preis?

            LG, Hendrik

            • Hallo Hendrik,

              ich habe keine Einbußen mit den igus-Lagern da ich die Kugellager nie eingebaut habe. Gewinn also auch nicht. Leider hab ich aber die Führungen von Prusa verwendet und brauchte kein Meßgerät um die starken Toleranzen festzustellen. Eine Stange war extrem leichtgängig und die nächste war wieder schwergängig und das über die Länge der Stange auch noch unterschiedlich. Neue Führungen würde ich also empfehlen. Misumi ist ein sehr günstiger Anbieter. Leider ist nach meiner beruflichen Erfahrung keine gleichbleibende Qualität von Misumi zu erwarten. Ich hab den Verdacht, das liegt an unterschiedlichen Zulieferern bei Misumi. Auch Stephan berichtet gerade davon. Ich nehme an, das Misumi auf einer Stufe mit den Zulieferern von Prusa steht. Wer auf Nummer sicher gehen will und igus-Lager einsetzen möchte sollte auch die Führungen dort kaufen. Bislang hab ich zu igus noch keine negativen Meldungen gehört. Dafür sparen wir lieber bei den Alu-Profilen. Den alternativen Anbieter kenn ich nicht und kann mich dazu nicht äußern. Prinzipiell sind INA und SKF bekannte Hersteller bei denen ich in den letzten Jahren leider feststellen mußte, SKF ist nicht gleich SKF. Der Blick auf das Herstellerland löste Verwunderung aus und erklärte so einige Ausfälle. Leider hat der Kunde keinen Einfluß darauf.
              Ich hab mich entschieden die Z-Profile und Z-Führungen noch 20mm zu verlängern. Die Spindelantriebe werden 20 mm höher gesetzt und damit entfallen meine 30mm Distanzstücke. Nebeneffekt: der Bauraum vergrößert sich.
              Gruß

    • Hendrik,

      X-Motor und X-Idler waren aus kosmetischen Gründen. Naja, eigentlich lags daran, dass ich die alten Z-Lager nicht raus bekommen hab und dann gesagt: sch. drauf, dann nehmen wir halt die neu gedruckten Teile,

      Extruder Halter variiert von MK2 nach MK2S, aber ich hab erst mal den Stand MK2 gelassen – alle orangen Teile sind Stand MK2. Das ganze Geraffel, dass jetzt noch orange ist, kommt dann beim Upgrade auf MultiMaterial neu.

      Uwe meinte, das die Wellen nicht tief genug in den 4 Haltern sitzen. (Glaube ich, dass er das mal gesagt hatte). Und so ist es auch: da brauchts nicht viel und die Wellen Hüpfen wieder raus, drum hab ich gleich die Zipties dran gemacht, das hält wenigstens ein bissl.

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